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Konzeption

Unsere Arbeit / unsere päd. Haltung

 
  •   „Hilf mir, es selbst zu tun.  
    Zeig mir, wie es geht.
    Ich kann und will es alleine tun.
    Hab Geduld meine Wege zu begreifen.
    Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich
    m ehr Zeit weil ich mehrere Versuchen machen will.
    Mute mir Fehler und Anstrengungen zu,  
    denn daraus kann ich lernen.“
  • (Maria Montessori)

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    Ganz nach diesem Motto wollen wir uns im Alltag mit ihren Kindern leiten lassen. Unsere Arbeit ist es, die Kinder dahingehend zu unterstützen, sich die Welt selbst zu erschließen. Da uns eine kontinuierliche Weiterentwicklung und ein kontinuierlicher Bildungsprozess wichtig sind, legen wir großen Wert auf die Übergänge in die Kita und von der Kita in die Schule.

  • Die moderne Hirnforschung zeigt, dass Lernen am besten gelingt, wenn Kinder daran Spaß haben und es mit Begeisterung erleben. Aus diesem Grunde ist es uns wichtig ihren Kindern Raum für eigene Erfahrungen und vielfältige Lernprozesse zu geben, im Bewusstsein, dass Ihre Kinder für den nächsten Entwicklungsschritt bereit sein müssen und Entwicklung Zeit braucht.
    Denn: „Auch das Gras wächst nicht schneller , wenn man daran zieht“
     
    Unsere Schwerpunkte im Alltag mit Ihren Kindern sind:

  • ~ Partizipation von Beginn an.  
    ~ abholen wo das Kind in der Entwicklung steht um es dann adäquat zu fördern.
    ~ Das Kind in seiner Entwicklung, Selbständigkeit und Selbstbestimmung begleiten und bestärken.
    ~ Das Kind soweit zu stärken, dass es sich gut in die Gesellschaft und deren  Strukturen einfügen kann.  
    ~ Vermittlung eines wertschätzenden Miteinanders und ein selbstverständlicher Umgang mit den verschiedenen Kulturen in der Kita/der Gesellschaft.
     
    Diese Schwerpunkte bringen wir in alle Bereiche des Kita-Alltages mit ein. Dazu bieten wir Ihren Kindern vielfältige Angebote an. Besonders im Vormittagsbereich werden kreative und spielerische Aktivitäten angeboten (Tischspiele; Sing – und Bewegungsspiele; freies und angeleitetes Malen und Basteln, Geschichten lesen, themenbezogene Gesprächskreise, freies Spiel in den Spielbereichen …)   
    Zusätzlich nehmen ihre Kinder an verschiedenen Aktivitäten teil, in denen sie sich musikalisch, körperlich und kreativ mit all ihren Sinnen entfalten und entdecken können. -> Sport/Turnen; Trommeln; Singen; Theater; Ausflüge; Naturerfahrungen sammeln; etc.  
    Diese fördern nicht nur die Phantasie oder dienen als Zeitvertreib, hier können besonders gut …:(Diese Angebote finden zur Zeit nicht in dem Ausmaß statt)
  • -> die Grob – und Feinmotorik (Auge-Hand-Koordination); Ästhetik; Handlungsabläufe; Anweisungen folgen; verschiedenste Techniken; Farbenlehre; Größen; Mengen; Formen; Ausdauer und Konzentration; soziale Kompetenz; Selbstwert; Selbstsicherheit; Freude am Tun; Regeln und Strukturen im gemeinsamen Miteinander; Sprache und Ausdruck; Empathie; Rhythmus; Freude am Singen und Bewegen; Bewegungsabläufe/Koordination; sorgsamer Umgang mit Materialen; Wertschätzung dem Gegenüber; Jahreszeiten; kennenlernen von unterschiedlichsten Materialien und Techniken; wertschätzen und verstehen von Natur und Umwelt; Neugier wecken; Kondition stärken und Grenzen kennenlernen; <-  
  • …gefordert, gefördert und vermittelt werden.

  • Weiterhin möchten wir Ihren Kindern das Erproben von lebenspraktischen Fertigkeiten ermöglichen, um so ihre Selbständigkeit und ihren natürlichen Drang, etwas allein tun zu wollen, zu fördern z.B. durch:
    * den Küchenwagen nach dem Frühstück oder Mittag in die Küche bringen und das Geschirr in die Spülmaschine räumen lassen
    * nach dem Spielen aufräumen
    * Ihre Kinder werden angeleitet ihre Garderobe ordentlich zu halten
    * Ihre Kinder helfen bei der Vorbereitung des gemeinsamen Frühstückes und beteiligen sich an gemeinsamen Koch-Backangebote (leider darf dies aus den hygienischen Vorgaben heraus zur Zeit so nicht stattfinden) oder beim Anpflanzen vom Gemüse. Mit Hilfe dessen, möchten wir Ihre Kinder zu einem eigenverantwortlichen und gesunden Umgang mit Lebensmitteln befähigen.
    * auch wenn es länger dauert bekommen Ihre Kinder die Zeit und notwendige Unterstützung sich selbständig an und ausziehen wenn wir die Kita verlassen.
     
    * wir leiten Ihre Kinder an, auf Hygiene/Gesundheit zu achten in dem sie z.B. selbständig daran denken, sich die Hände nach dem Toilettengang zu waschen oder wenn sie husten oder niesen dies in die Armbeuge zu tun (Vermeidung von Krankheiten). Dazu gehört unter anderem auch, zu erkennen, welche Kleidung zu welchen Wetterbedingungen passt. Auch der Besuch beim Zahnarzt wird geprobt, indem einmal im Jahr der zahnärztliche Dienst MKK in die Einrichtung kommt. (Dies findet, bedingt durch Corona, zur Zeit nicht statt)
     
    Um diese Selbständigkeit zu fördern, spielt die Partizipation in unserer Kita eine große Rolle.  
  • Wir legen großen Wert auf die Miteinbeziehung der Kinder in so viele Entscheidungsprozesse wie möglich. Auch schon die Jüngsten bekommen dieses Recht in einem für sie angemessenem Maß zu gesprochen. Zum Beispiel suchen sich die Kinder ihren Spielpartner selber aus, sie werden an der Gestaltung des Gruppenalltages mit eingebunden, z.B: welche Lieder gesungen werden (Zur Zeit beschränken wir uns hier auf Fingerspiele, Reime, Liedtexte rhythmisch sprechen, ...) wer  ihnen beim Tischdienst hilft, welche Kreisspiele gespielt werden, welche der möglichen Laterne sie basteln möchten, etc.  
    So begleiten wir die Kinder dabei, eigene Wünsche und Interessen unter Berücksichtigung ihres Alltages und Entwicklungsstandes, zu vertreten und auf faire Weise auszuhandeln. Dadurch fördern wir Selbstvertrauen, Konfliktfähigkeit und die soziale Kompetenz jedes Einzelnen. Zudem haben Ihre Kinder die Möglichkeit an der Gestaltung ihrer Bildungsumwelt teilzunehmen, und haben eine Chance auf Erleben und Mitgestalten demokratischer Prozesse.

  •   „Erzähle mir und ich vergesse,
    zeige mir und ich erinnere mich,
    lass mich tun und ich verstehe.“
    (Konfuzius)

  • Zudem liegt ein weiteres großes Augenmerk auf den Rechten der Kinder. Dafür wird jeder des päd. Fachpersonals besonders im §8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohl) durch intensive Fortbildung geschult.
  • Auszug §8a Absaz (5)
  • "Werden einem örtlichen Träger gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohl des Kindes oder eines Jugendlichen bekannt, so sind dem für die Gewährung von Leistungen zuständigen örtlichen Träger die Daten mitzuteilen, deren Kenntnis zur Wahrung des Schutzaustrages bei Kindeswohlgefährdung nach §8a erforderlich ist."
  • Denn das Wohl des Kindes steht für uns an oberster Stelle. Um am Puls der Zeit zu bleiben nimmt das päd. Fachpersonal regelmäßig an den verschiedensten Fort – und Weiterbildungen teil. Um die Qualität unserer pädagogischen Arbeit sicher zu stellen, stehen den Mitarbeitern, dem Klein – und Gesamtteam eine wöchentliche Teamsitzung, Vorbereitungszeiten, Fallbesprechungszeiten, kollegiale Beratung und Supervisionen zu Verfügung. 
  • Um ihrem Kind all diese Möglichkeiten eröffnen und mitgeben zu können, ist das Ankommen in der Kita besonders wichtig.  
    Bei jeder Neuaufnahme gehen wir mit Wertschätzung und Verständnis in das Gespräch. Wir möchten uns anhand eines Fragebogens ein Bild des Kindes und seiner Familie erarbeiten. So können wir sie, als Familie, in der Eingewöhnung individuell und fachlich begleiten und unterstützen.
  • Weiterhin kommen im Aufnahmegespräch der gesundheitliche Hintergrund, sowie die Familie und Freizeit ihres Kindes zur Sprache. Wo hat es seine Ressourcen und Fähigkeiten schon entwickelt und wo wird es in naher Zukunft noch Unterstützung benötigen. Zum Abschluss des Gespräches wird eine Schnupperstunde, zum gegenseitigen Kennenlernen vereinbart.
  • Die Eingewöhnungsphase kann – soweit der Gruppenalltag es zulässt – individuell gestaltet werden. Jedoch ist Zeit ein wichtiger Faktor. Von daher ist es wichtig, dass dieser Zeitraum von den Familien eingeplant wird. Ihr Kind wird zu Beginn nur stundenweise, ohne ein Elternteil, am Kita-Alltag teilnehmen und Schritt für Schritt in den gesamten Tagesablauf mit eingebunden. Besonders die Kinder, die für den ganzen Tag angemeldet sind, brauchen in der Regel mehr Zeit für die Eingewöhnung.  
  • Bei den Kindern, die von anderen Einrichtungen zu uns wechseln, kann diese Phase kürzer sein. Dafür ist es hilfreich, wenn wir als Kita eine Schweigepflichtsentbindung für die abgebende Einrichtung bekommen. So können der Übergang und die Eingewöhnung für das Kind noch reibungsloser geschehen. Wechseln die Kinder in eine andere Einrichtung durch Umzug oder kommen in die Schule, begleiten wir diesen Prozess aktiv und gestalten ihn anhand von Gesprächen, spielerisch im Morgenkreis oder aber auch mit einer Abschiedsfeier.
  • Um während der Eingewöhnung die Transparenz, das Vertrauen und das Wohlbefinden zu fördern, legen wir Wert auf eine regelmäßige Rückmeldung beider Seiten. Nur so können wir adäquat auf die Bedürfnisse ihres Kindes eingehen. Gute Absprachen sind nicht nur für die Erwachsenen wichtig, sondern ein großer Bestandteil, der ihrem Kind Sicherheit gibt und somit wenig emotionalen Stress.
  • Aber nicht nur das positive Ankommen in unserer Kita ist uns ein Anliegen, sondern auch der Übergang in die Schule nimmt eine hohe Priorität in unserem päd. Alltag ein. Die vorschulische Erziehung und Bildung ist fester Bestandteil und Auftrag jeder Kita. Sie beginnt mit der Aufnahme und endet mit dem Verlassen der Einrichtung in die Schule.
  • Das letzte Kita-Jahr steht unter einem besonderen Motto: die Schlaufüchse.
  • In diesem letzten Jahr werden ihre Kinder auf den Übergang von Kita in den Schulalltag nochmals intensiver vorbereitet. Diese Vorbereitung beinhaltet Kleingruppenarbeit, ähnlich wie der eines Klassenverbandes. Dort werden Konzentration und die Freude am Lernen mit Hilfe von Arbeitsblättern oder Projekten wie z.B. Waldtagen, Adventssingen mit Senioren, Besuche beim Tierarzt oder dem Förster, etc… gefördert. (Zur Zeit finden keine gruppenübergreifenden Angebote statt. Das päd. Fachpersonal bindet ,soweit es möglich ist, diese Vorbereitung in den gruppeninternen Alltag mit ein.)
  • Wir bieten zusätzlich eine frühzeitige Förderung des phonologischen Bewusstseins. Dies findet besonders intensiv im letzten halben Jahr in  Kleingruppenarbeit statt.(Auch dieses Angebot konnte durch die pandemischen Vorgaben in diesem Jahr nicht stattfinden.)
  • Das Kita-Jahr lebt durch den Jahreskreis und orientiert sich nicht nur an den Jahreszeiten, sondern auch an dessen Festen und Feiern. Diese werden zusammen mit den Kindern erarbeitet und gestaltet. Sowohl kreativ und musisch, aber auch durch sachliche Informationen, Projekte und Geschichten. Zusätzlich gestalten wir die Geburtstage, aber auch das alljährliche Sommer- und Abschlussfest mit den Kindern.
  • Durch all diese Angebote möchten wir das positive Selbstbild ihrer Kinder stärken, ihre Neugier, ihrem natürlichen Forscherdrang und die  Freude an Neuem fördern und fordern.
  • Auch wenn zur Zeit keine gruppenübergreifenden Projekte stattfinden können, werden innerhalb der Gruppen alle Möglichkeiten der Förderung von den Jüngsten bis zu den Ältesten genutzt und individuell weiter entwickelt und abgestimmt. Altes erscheint somit in einem neuen Glanz und Vergessenes erfährt eine Renaissance :)

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Elternarbeit

Gemeinschaftlich mehr erreichen

Die Erziehung des Kindes obliegt in der Verantwortung der Eltern / Sorgeberechtigten. Eine transparente und ergänzende Zusammenarbeit mit Ihnen sind die optimalen Voraussetzungen für die Entwicklung ihres Kindes. Der regelmäßige Austausch bildet dabei die Grundlage. Das gegenseitige  Vertrauen, die Offenheit, sowie Toleranz und Wertschätzung sind wichtige Bestandteile in der Kooperation zwischen Kita und den Eltern. Nur so können wir gemeinsam ihr Kind stärken und ganzheitlich in den Gruppenprozessen als auch in der Entwicklung der Selbständigkeit und einem positiven Selbstwert fördern.

Zu unserer Elternarbeit zählen nicht nur die Begrüßung und Verabschiedung oder die sogenannten Tür- und Angelgespräche. Wir bieten Transparenz durch regelmäßige Infoaushänge im Flur, an den Gruppentüren oder als Elternbrief an den Postklammern ihrer Kinder. Zusätzlich laden wir zu:

* Elternabenden – Zweimal im Jahr
* Entwicklungsgesprächen ( 1mal im Jahr oder bei Bedarf)
* Beteiligung und Teilnahme an Festen und Feiern

Durch die vorgegebenen Richtlinien finden diese zur Zeit so nicht statt. Einzelne Elterngespräche werden individuell abgesprochen und finden unter den Hygienevorschriften statt.

Die Eltern / Erziehungsberechtigten betreten zur Zeit nur in Ausnahmefällen die Einrichtung. Die Infos an die Eltern/Erziehungsberechtigten  werden einerseits über die Eltern-WhatsApp-Gruppe und anderer Seits über die Kitataschen der Kinder an die Eltern herangetragen.
 

Weiterhin nutzen wir auch ihre Kinder als Informationsträger, natürlich nur zur Ergänzung zu den Aushängen. Somit stärken wir das freudige Mitarbeiten, das Zuhören und Weitergeben von Information durch ihre Kinder. Später in der Schule wird dies alltäglich von ihnen erwartet.

Ein wichtiger Teil in der Zusammenarbeit mit den Eltern ist der Elternbeirat. Der Elternbeirat ist Ansprechpartner für alle Eltern der Einrichtung sowie der Kita-Leitung, dem päd. Fachpersonal und dem Träger. Er wird jährlich von der Elternschaft der Kita gewählt. Er hat zwar keine Entscheidungsbefugnis, jedoch ein Informations – Anhörungs – und Beratungsrecht. Je enger und vertrauensvoller der Kontakt zwischen Elternbeirat und Einrichtung ist, desto stimmiger verläuft der Alltag jedes Kindes und der Anspruch auf Bildung und Erziehung ist bestmöglich zu verwirklichen.
 
Wenn Sie zufrieden sind, sagen Sie es weiter und wenn Sie Fragen  haben, kommen Sie gerne auf uns zu.  

 

Kooperationen

Kooperationen
Kooperationen

Beschwerdemanagement

Wenn Sie zufrieden sind, sagen Sie es weiter und wenn Sie Fragen haben, kommen Sie gerne auf uns zu. Im Fall eines Falles, verfahren wir nach der Grundlage unseres Qualitäts- und Beschwerdemanagements.

Das Beschwerdemanagement in der Kindertagesstätte der Kleinkinderbewahranstalt Stiftung beinhaltet den systemischen und zielorientierten Umgang mit Beschwerden. Unter Beschwerden verstehen wir dabei die mündliche oder schriftliche Äußerung eines Elternteiles, Kollegen oder einer zusammenarbeitenden Institution. Unser Wunsch und Ziel ist es, die Zufreidenheit der Kindertagesstätte aufrecht zu erhalten und zu verbessern.

Um direkt auf eine Beschwerde einzugehen, sollte diese dort vorgebracht werden, wo sie entstanden ist. Danach soll eine systemische, zeitnahe und nachvollziehbare Bearbeitung sichergestellt werden, deren Weg wie folgt aussieht.

Beschwerdemanagement.jpg
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