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Inhalt

1 Herzlich Willkommen in unserer Einrichtung Mamifri

Mamifri dieser griffige Name soll nicht darauf hinweisen, dass die Mütter frei haben, während die Kinder bei uns betreut werden.

Mamifri setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der bestehenden Kindertageseinrichtungen Martin- Michael- Friedrichstal – Kindertagesstätten der Stadt Bad Orb zusammen.

Mit diesen drei Einrichtungen arbeiten wir in enger Kooperation, dass heißt die jüngsten starten bei uns und wechseln um den dritten Geburtstag in einer dieser drei Kooperationseinrichtung.

Mit dieser Konzeption möchten wir unsere Einrichtung vorstellen und Ihnen einen größtmöglichen Einblick in unsere Arbeit mit den Kindern geben.

Es liegt uns am Herzen,

Sie als Eltern gut zu unterstützen,

aber vor allen Dingen

Ihr Kind gut zu begleiten.

Daher werden wir in unserer Arbeit Wert darauf legen, natürlich in enger Zusammenarbeit mit Ihnen, dass Ihr Kind bei uns eine

 

schöne,

lernfreudige,

Interessante,

erlebnisreiche,&

bildungsorientierte

Krippenzeit verleben kann.

Ihr Mitarbeiterteam der                        

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2 Konzeptdefinition

„Konzeption“ wird vom italienischen Wort „concipere“ abgeleitet, was auffassen, erfassen, begreifen, empfangen und auch sich vorstellen bedeuten kann. Als eine Konzeption wird eine umfassende Zusammenstellung von Zielen und die daraus abgeleiteten Strategien und Maßnahmen unter Berücksichtigung und Darlegungen der vorhandenen Rahmenbedingungen und Ressourcen bezeichnet. Die pädagogische Konzeption einer Kindertageseinrichtung sollte im wesentlichen darüber informieren, welche Ziele im Focus stehen, wie diese erreicht werden sollen und wie die alltägliche Arbeit gestaltet ist. Außerdem beschreibt eine Konzeption die strukturellen Bedingungen einer Einrichtung, geht auf Besonderheiten ein und verdeutlicht so das individuelle Profil jeder Einrichtung. Um die Qualität der pädagogischen Arbeit zu sichern und weiterzuentwickeln, bedarf es einer regelmäßigen Überprüfung der Konzeption, um beispielsweise neue Arbeitsschwerpunkte oder Veränderungen der Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Wir das Team der Kleinkinderbetreuung Ma Mi Fri haben uns intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und möchten Ihnen nun einen Einblick, in unser Konzept und die alltägliche Arbeit mit den Kindern und Familien geben.

3 Die Kleinkinderbetreuung Mamifri stellt sich vor

Seit dem 01.August. 2013 haben Kinder schon ab Vollendung des ersten Lebensjahres bis zum dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung. Auch in Bad Orb wurden Räumlichkeiten geschaffen, an dem Kinder ab der Vollendung des ersten Lebensjahres betreut werden. Diese Räume wurden in der König- Ludwig Stiftung errichtet. Die Kindergrippe Mamifri hat zum 01.10.2013 ihren Betrieb aufgenommen. Der Träger der Kleinkinderbetreuung Mamifri ist die Kleinkinderbewahranstalt- Stiftung Bad Orb. Die Kleinkinderbewahranstalt-Stiftung unterhält als öffentlich-sozialpädagogische Einrichtung die Kindergärten in Bad Orb.


Mamifri ist eine zweigruppige Einrichtung. Wir haben insgesamt 24 Plätze die uns zur Verfügung stehen.


Neben den Gruppenräumen gibt es ebenso Wickelräume, Schlafräume, ein Atelier, zwei große Flure und ein Essensraum mit angrenzender Küche. Hier haben Kinder die Möglichkeit sich selbst auszuprobieren.

Der Flurbereich ist für jedes Kind frei zugänglich. Hier befinden sich verschiedene Fahrzeuge, eine große Kugelbahn und diverse andere Bewegungsmöglichkeiten. Die Räume der Einrichtung sind übersichtlich und klar nach psychomotorischen Gesichtspunkten gestaltet, so können sich die Kinder gut zu Recht finden. Eine überlegte Auswahl an Spielmaterialien und Raumschmuck verhindert eine Reizüberflutung.


Alle Räume sind hell und freundlich und lassen Raum zur Bewegung. Die Kinder haben zu jedem Raum Zugang und so die Möglichkeit ihrem Bewegungs- und Experimentierdrang nachzugehen. Der Gruppenraum bietet Gelegenheit sich zu bewegen, sich wahrzunehmen, aber auch sich zurückzuziehen. So wird der Gruppenraum zu unserer Basisstation. Hier gehen die Kinder auf Entdeckungsreisen, können Dinge ausprobieren und kennen lernen. Unser Spielpodest lädt die Kinder ein, ihre Bewegungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Entwicklung des Gleichgewichts- und Bewegungssinnes wird durch Drehen, Schwingen und Wiegen geschult. Hierfür haben wir unter anderem eine Schaukel zur Verfügung. Der Spiegel im Gruppenraum hat für die Kinder eine große Bedeutung. Ab ca. dem 18. Lebensmonat beginnen sie, sich darin selbst wahrzunehmen und eine Ich-Identität zu entwickeln.

Im separaten Essraum, steht für jedes Kind ein Stuhl der speziell für Kinder unter drei Jahren konzipiert ist. Die Kinder lernen hier, den Tisch zu decken und mit Geschirr umzugehen.

Im Wickelraum befindet sich ein Wickeltisch mit ausziehbarer Treppe. So kann das Kind selbstständig hochklettern. Für jedes Kind steht eine eigene Schublade zur Verfügung, für Windeln, Cremes etc. Die Kinder erfahren beim Wickeln und der Körperpflege große Aufmerksamkeit, die zum Aufbau und zur Festigung der Erzieher-Kind Beziehung beiträgt.

Eine kleine Toilette für die ersten Versuche trocken zu werden gibt es natürlich auch.

Im Schlafraum, der Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlt, steht für jedes Kind eine Matratze oder ein Körbchen zur Verfügung. Die Kinder haben die Möglichkeit, aus eigener Kraft aus dem Bett zu kommen. Sie schlafen im Bettzeug der von der Einrichtung gestellt wird und können Kuscheltier und Schnuller dort platzieren.

Das Atelier ist unser Kreativraum. Hier können sich die kleinen in ihrer Windel frei bewegen und an der Wasserrinne mit Wasser und Farben experimentieren. In diesem Raum können die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen, ohne eingeschränkt zu sein.

Die Garderobe bietet für jedes Kind einen ausreichend großen Platz für Gummistiefel, Regenkleidung usw. Gekennzeichnet ist jede Garderobe mit dem Namen des Kindes. Im Gaderobenbereich befindet sich die sogenannte Schuhschleuse. Hier werden die Schuhe ausgezogen und rutschfeste Socken angezogen.

Bei der Gestaltung des Außengeländes wird auf psychomotorische Grundsätze Wert gelegt. So soll das angelegte Grundstück mit verschiedenen Untergründen, kurvigen Wegen und kleinen Hügeln zum Entdecken, Bewegen und Spielen einladen. Ein Sandkasten mit Sonnensegel soll bei uns natürlich auch nicht fehlen.

„Zusammen spielen, die Welt entdecken, aufwachsen, lachen, Freude haben, erkunden, singen und tanzen“ spielt bei uns eine große Rolle. Kinder und Familien werden herzlich aufgenommen. Wir möchten einen Raum schaffen, an dem sich jeder, ob groß, ob klein wohlfühlt.

4 Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

Unsere Arbeit basiert auf den pädagogischen Standards des „Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes“ (BEP).

Wir möchten das Kind und seine Kompetenzen in den Mittelpunkt stellen und möchten getreu dem Motto:

„Hilf mir es selbst zu tun“ (Maria Montessori)

arbeiten.

Unser oberstes Anliegen ist es, die Kinder ganzheitlich zu fördern und sie damit in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen.Dies erfolgt mit dem Ziel, gemeinsam mit den Eltern den Kindern die dazu notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln. Dies umfasst die Wahrnehmung, die Motorik, das Selbstbewusstsein, die Selbstständigkeit, die Selbstsicherheit, das Selbstwertgefühl, die Sprache, die Emotionen sowie die kognitive und kreative Entwicklung, aber auch das Sozialverhalten auf altersgerechte und soweit möglich individuelle Art.

Besonders wichtig ist uns, dies durch eine angstfreie, angenehme und vor allem kindgerechte Pädagogik zu erreichen, die es den Kindern ebenso ermöglicht, lernmethodische Kompetenzen zu erlangen. Voraussetzung dafür ist, die Entwicklung jedes Kindes individuell zu beobachten und ihm die notwendige Hilfestellung zu geben.

Die Fachkräfte stehen den Kindern in ihrer Entfaltung zur Seite und helfen beziehungsweise geben Impulse dort, wo sie Unterstützung benötigen. Das bedeutet die Kinder werden von uns ein Stückweit auf ihrem Entwicklungsweg begleitet.

5 Pädagogischer Ansatz der Einrichtung

Ein pädagogischer Ansatz kann verstanden werden als ein definiertes System pädagogischer Überzeugungen, das sich bewusst von anderen Ansätzen absetzt und Konsequenzen für eine professionelle pädagogische Praxis formuliert.

Pädagogische Ansätze, sind ganzheitliche Konzepte, die Gesellschaftsvorstellungen, Menschenbilder, Vorstellungen von der Entwicklung des Kindes, von der Erzieherinnenrolle und eine Fülle aufeinander bezogener Handlungsempfehlungen oder auch –regeln enthalten.

Sie zeichnen sich einerseits durch Komplexität aus und können daher in sehr vielen Bereichen der elementarpädagogischen Praxis herangezogen werden.

Pädagogischer Handlungsansatz unserer Einrichtung ist der „situations- orientierte Ansatz“. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Lern- und Spielangebote an den momentanen Lebenssituationen und Lebensbereichen der Kinder orientieren. Dadurch wird auf produktive Weise mit der Heterogenität der Gruppen umgegangen. Zusätzlich erfolgt das Lernen auf natürliche Weise und nicht an Hand künstlicher Situationen. Im Mittelpunkt situationsorientierter Pädagogik steht das Lernen in Handlungszusammenhängen, die für Kinder überschaubar sind. Zum Beispiel: „ Bei einem Ausflug entdecken die Kinder Kastanien. Aus diesem Hintergrund wären das Thema Herbst, Samen und Früchte“ denkbar.


Das Bild des Kindes ist bei uns klar definiert. Kinder verfügen über Möglichkeiten, ihre Entwicklung selbst zu steuern, den aktiven Part im alltäglichen Tun zu übernehmen, soziale Akteure zu sein. Ausgangspunkt des Menschenbildes im Situationsanasatz ist die Selbstständigkeit des Kindes. Kinder sind von ihrem Wesen her wissbegierig, sie wollen Situationen mitgestalten, äußern ihre Meinung, gehen ihren Phantasien nach und drücken sie im Spiel aus. Dabei wird die frühe Kindheit als entscheidend für die darauf aufbauenden Entwicklungsmöglichkeiten gesehen. Die Erzieherin wird hierbei als pädagogische Expertin gesehen, die analytische und praktische Probleme löst. Sie ist Anregerin, die Entwicklungsbegleiterin, die Forscherin, die Moderatorin, die Mitlernende, die Neugierige, die zwischen Traditionen und Innovationen Balancierende und die Entdeckerin.

Der Situationsansatz stützt sich auf kein eigenes entwicklungstheoretisches Konzept, sondern bezieht sich eher auf die Bedeutung der Sinnestätigkeit, der motorischen Aktivitäten sowie der sozialen Beziehungen.

Unsere Zielsetzung ist Kinder in ihrer Entwicklung, ihrem Selbstwertgefühl, ihrer Selbstständigkeit, dem Sozialverhalten, der Kreativität, der Motorik, der Sprache und dem Spielen und Lernen zu unterstützen.

5.1 Bindung und Eingewöhnung

„Kinder brauchen für ihr Gedeihen und ihre Entwicklung die körperliche Nähe und gefühlvolle Zuwendung der Eltern und anderer Bezugspersonen“ (Largo 2007)
Bindung und Eingewöhnung sind zwei wichtige Eigenschaften die auf einander aufbauen. Entwicklungsstärkende Bildungsprozesse können nur gelingen, wenn die Kinder sich sicher, geborgen und gut eingebunden fühlen.
Um den Kindern einen optimalen Beginn in der Kinderkrippe zu gewährleisten, ist uns die Gestaltung der Eingewöhnungszeit sehr wichtig. Die Zeit der Eingewöhnung ist ein wichtiger Aspekt in der Krippenarbeit. Es handelt sich hierbei um eine sehr sensible Phase für das Kind und deren Eltern, die je nach Kind ganz individuell gestaltet sein muss.

Das Kind nimmt vielfältige neue Eindrücke auf und soll sich an die neue Umgebung gewöhnen. Gefühle von Trennung und Schmerz sollen bewältigt werden können. Damit das Kind sich in dieser Übergangszeit wohlfühlt, braucht es eine intensive Begleitung durch Bezugspersonen. Dies ist in der Regel ein Elternteil, das sein Kind über einen längeren Zeitraum in der Krippe begleitet und ihm Sicherheit und Rückhalt zu geben.
Ziel der Eingewöhnung ist es, eine Beziehung und ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern aufzubauen, das ihnen ermöglicht, sich ohne seine Eltern bei uns wohl zu fühlen. Die Aufgabe der Eltern ist es, eine sichere Basis für ihr Kind bei dessen Bewältigung der neuen Situation zu sein.
Ein sensibler Übergang von der Familie in die Krippe liegt uns am Herzen. Mit dem Berliner Modell haben wir eine Möglichkeit gefunden, einen angenehmen Start den Kindern und Familien zu ermöglichen.

Die Dauer der der Eingewöhnung richtet sich individuell nach dem Kind. In der Regel beträgt diese Zeit fünfzehn Tage.

Grundphase

1. Tag

·  Eltern begleiten das Kind

·  Kennenlernen der pädagogischen Fachkraft

·  Kennenlernen der Spielräume

·  Konzentration auf das Kind

·  Annäherungsphase an das Kind

·  Beobachtung des Kindes

·  (Zeit: ca. 1,5 Stunden)

2. Tag (in der Regel)

 

·  näheres Kennenlernen der pädagogischen Fachkraft

·  die pädagogische Fachkraft bietet sich behutsam dem Eingewöhnungskind an

·  Interessen des Kindes werden aufgenommen, „vorbereitete Umgebung“

·  Intensivierung des Kontakts

·  (Zeit: 1-2 Stunden)

3. Tag

·  Bindungsperson tritt immer mehr in den Hintergrund

·  Kind wird aktiver

·  Pädagogische Fachkraft wird aktiver

·  (Zeit: 2-2,5 Stunden)

 

 

Stabilisierungsphase:

 

4. bis 10. Tag (in der Regel)

 

·  Steigerung der Anwesenheitszeit

·  Erste Trennung (Bindungsperson ist in unmittelbarer Nähe, doch für das Kind nicht sichtbar)

·  Richtwert: max. 0,5 Stunden

·  Verhalten des Kindes bei der Trennung bestimmt weitere Vorgehensweise

 

Schlussphase

 

10. bis 15. Tag (in der Regel)

·  Das Kind orientiert sich an der Erzieherin

·  Das Kind fühlt sich wohl

·  Die Eltern sind erreichbar

 

Weitere Aspekte der Eingewöhnungszeit

für 1 -2 jährige Kinder

 

 

Wickeln

 ·Nach dem Berliner Modell, die Eltern in Anwesenheit der Erzieherin und umgekehrt, die Bezugserzieherin in Anwesenheit der Eltern

 Zum Wickeln ihres Kindes nimmt sich eine Mitarbeiterin Zeit, damit sie sich

individuell auf ihr Kind einstellen und sich ihm zuwenden kann. Ihr Kind wird

dabei dem Alter entsprechend, möglichst von Anfang an schon in die

Vorbereitungen des Wickelns mit einbezogen. So werden gemeinsam

zunächst Windel und gegebenenfalls Pflegetücher oder Wechselwäsche aus

dem Eigentumsfach des Kindes geholt.

Anschließend klettert das Kind (je nach Alter) über eine kleine Treppe auf den

Wickeltisch.

Das Wickeln selbst wird behutsam vorgenommen und sprachlich begleitet,

wodurch eine liebevolle, geborgene Atmosphäre entsteht.

Beim anschließenden Anziehen wird das Kind zum Mithelfen motiviert.

 Essen

·  Pädagogische Fachkraft isst mit dem Kind in der Kinderküche

·  fester Sitzplatz

·  die Mutter führt in die Gewohnheiten des Kindes ein

·  das Kind lernt behutsam die Essenssituation der Einrichtung kennen

. das Essen wird von der Küchenhilfe zubereitet und serviert

  Der Tisch wird vor der Mahlzeit Aufnahme gerichtet, hier werden die Kinder mit einbezogen

 


Rituale und Übergangsobjekte

·  Übergangsobjekt (Schnuller, Kuscheltier, Kissen/Zipfel, Spielzeugauto) von zu Hause

·  Abschiedsrituale z.B. Winken am Fenster oder an der Türe

·  Tagesstruktur

·  Trennungsobjekt

·  Empfangen werden

 

Schlafen

·  Das Schlafen in der Eingewöhnung wird von der Mutter unterstützt

·  Begleitung durch pädagogische Fachkraft

·  Bindungsperson ist in der Einrichtung erreichbar

·  Das Eingewöhnungskind hat ein eigenes Bett und einen festen Schlafplatz

·  eine Bindungsperson empfängt das Kind beim Aufwachen

 

 

Erst wenn sich das Kind in der Einrichtung sichtlich wohl fühlt, spielt, trinkt, isst,

schläft und sich auf die Erzieherin eingestellt hat und sie als „sicheren Hafen“

akzeptiert, ist die Eingewöhnungszeit beendet.

Auch Eltern und Fachkräfte haben in dieser Zeit die Möglichkeit,

sich kennen zu lernen, auszutauschen und ein vertrauensvolles

Verhältnis aufzubauen. Denn: In der Erziehung Ihrer

Kinder sind wir Partner!

5.2 Ein Tag in der Mamifri

Der Tagesablauf ist von bestimmten Zeitabläufen geprägt, die Ihrem Kind Struktur und Sicherheit geben sollen. Wir werden uns dabei an den individuellen Essens- und Schlafgewohnheiten der Kinder orientieren.


Die Kinder kommen morgens in der Zeit von 7.30 - 8.30 Uhr in die Kinderkrippe, wo sie vom Krippenpersonal begrüßt werden.

Die Eltern haben die Möglichkeit, sich in liebevoller Atmosphäre von ihren Kindern zu verabschieden.
In der Garderobe werden die Jacken und Taschen an den Haken gehängt und die Schuhe in das dafür vorgesehene Fach gestellt. Da wir eine Schuhfreie Einrichtung sind, möchten wir auch Sie bitten, ihre Schuhe im Garderobenbereich auszuziehen. Jedes Kind hat einen ihm zugeteilten Garderobenplatz mit seinem Namen.


Dann beginnt das Freispiel. Diese Zeit nimmt einen großen Teil des Tages ein. In der Freispielzeit können die Kinder selbst entscheiden, was, wo und mit wem sie spielen möchten.

Im Alter von 0-3 Jahren brauchen Kinder Räume, die ihnen Freiheit und Geborgenheit bieten. Geborgen fühlen sie sich, wenn ihnen die Erzieherin vertraut und der Raum bekannt ist. Diese sichere Basis ermöglicht es ihnen, frei auf Entdeckungsreise zu gehen und viele Dinge auszuprobieren.
Im Freispiel setzt sich das Kind mit der Welt auseinander, erkundet und probiert aus. Es wird Dinge tun, die ihm Spaß machen. Geleitet von der kindlichen Neugier untersucht es, wie Dinge funktionieren. Ihr Kind entdeckt, wie und was es mit seinen Kräften alles erreichen kann. Die Freude an den eigenen Körperbewegungen und der Reiz, Gegenstände anzuschieben oder zu bewegen, sind auslösende Elemente nachahmender Bewegungshandlungen.


Um 8:45 Uhr findet ein kleiner Morgenkreis mit Liedern und Spielen statt, dem sich um 9.00 Uhr das gemeinsame Frühstück anschließt.

Der täglich stattfindende Morgenkreis bietet dazu als morgendliches  „Sammel- Ritual“ eine Möglichkeit, euren Kindern einen wunderbaren Start in einen erfüllten Krippentag zu bieten! Er ist für uns deshalb zu einem festen und wichtigen Begrüßungs-Ritual geworden, mit dem wir den Tag gemeinsam mit euren Kindern beginnen wollen. 

Dieses erste  Zusammenkommen  gibt euren Kindern auch die Möglichkeit, den Übergang von „Daheim zur Kita“ leichter zu gestalten. Durch die Wertschätzung und die Einbeziehung jedes einzelnen Kindes erfahren sie während dieser Zusammenkunft ein Gefühl von Zugehörigkeit und des Aufgehoben sein.

Aus diesem Grunde finden wir es  schön, wenn Sie uns in unserer pädagogischen Arbeit unterstützen, indem Sie ihren Kindern ermöglichen, auch bei dieser ersten Begegnung zu Beginn des Tages dabei sein zu dürfen. 


Danach haben die Kinder die Möglichkeit, sich erneut im Freispiel zu entfalten. Neben dem Freispiel werden im Tagesablauf auch gezielte Beschäftigungen und Angebote zur Förderung und Bildung Ihres Kindes mit eingebaut. Diese verschiedenen Bereiche, wie z.B. Sprachkompetenz, Wissensvermittlung, Experimentierfreude, Bewegungsförderung oder auch Sozialverhalten werden angeregt und vertieft. Ebenso kann das Außengelände genutzt werden, um die Experimentier- und Bewegungsfreude zu sättigen.
Nach der pädagogischen Kernzeit, um 11.50 Uhr gibt es ein warmes Mittagessen für die Kinder. Kinder die beim Mittagessen nicht teilnehmen, werden in einer separaten Gruppe von einer pädagogischen Fachkraft betreut.

Von ca. 13.00 - 14.30 Uhr gibt es eine Ruhephase. Eine Erzieherin begleitet die Einschlafphase der Kinder. Während dem Schlafen stehen die Kinder unter ständiger Beobachtung.

Nachdem dann alle Kinder wieder aufgewacht sind, gibt es um 15.00 Uhr noch einen kleinen Nachmittagssnack. 

Nach einer kurzen Freispielzeit klingt dann der Tag so langsam aus. Diese Freispielzeit kann im Gruppenraum oder im Garten sein.
Um 16.25 Uhr schließt die Kinderkrippe.

Jedoch ist es jedem Elternteil freigestellt sein Kind zu jeder Tageszeit abzuholen.

5.3 Beobachten und Dokumentieren

Beobachten und Dokumentieren gehören zu den wichtigsten Werkzeugen der Erzieherinnen, um Kinder wirksam in ihren Bildungsprozessen zu unterstützen. Sie sind daher unerlässlich.

Jede Beobachtung setzt Klarheit über die Beobachtungsabsicht voraus. Beobachten, meint ein aufmerksames Wahrnehmen, das darauf zielt, ein Ereignis oder Verhalten zu verstehen, eine Vermutung zu überprüfen, eine Entscheidung zu treffen.
Hierbei hilft uns die Kamera, mit der wir Bilder aber auch Videosequenzen aufnehmen können, um diese anschließend in der Teamsitzungen oder bei Elterngesprächen vorzuführen.
Beobachtungsziel ist, die individuellen Voraussetzungen, Anlagen, Interessen und den Entwicklungsprozess jedes Kindes in regelmäßigen Abständen zu beachten, damit die Erzieherinnen für ihre Arbeit und den Austausch mit den Eltern wissen, was das Kind braucht.

Orientierung geben die als Kompetenzen beschriebenen Ziele.
Aufgabe der Erzieherinnen ist es zunächst, zu dokumentieren, welche Bedürfnisse und Interessen das Kind zum Beobachtungszeitpunkt zeigt, wie es diese äußert und in welchen Handlungen es dies umsetzt.
In kontinuierlichen zu planenden Entwicklungsgesprächen mit den Eltern und in Beratung im Team können die Äußerungen und Verhaltensweisen des Kindes vor dem Hintergrund seiner bisherigen Entwicklung besser verstanden werden und eingeordnet werden.

Ein anderes Beobachtungsziel besteht darin, die aktuelle Interessens und Bedürfnislage der Kindergemeinschaft zu erfassen, um die jeweils aktuellen Themen der Kinder in der Planung pädagogischer Projekte, sowie der Materialbereitstellung und Raumgestaltung berücksichtigen zu können.

Jedes Kind hat einen eigenen Portfolio- Ordner,  in dem  regelmäßig der Entwicklungs-stand und die individuellen Lernprozesse in der Krippe dokumentiert werden . Lernfortschritte, Beobachtungen aber auch besondere Ereignisse (z.B. Eingewöhnung, Geburtstagsfeier, etwas Neues gelernt) werden durch Bilddokumentationen, an das Kind von uns weitergegeben. Nach Möglichkeiten werden die Ordner von uns und dem Kind  gemeinsam angefertigt und gestaltet.

Diese Dokumentation ist eine Grundlage unserer pädagogischen Arbeit, um so neue Lernziele, eng an den Bedürfnissen des Kindes orientiert, planen zu können.

Jedes Kind hat Zugriff auf seinen Ordner und kann jederzeit darin blättern. So hat es die Möglichkeit, seine eigene Lerngeschichte zu erkennen, zu reflektieren und sich daran zu erinnern. Bei Bedarf stehen wir hilfreich zur Seite, indem wir vorlesen oder erzählen, was sich auf den Fotos und in den Geschichten zugetragen hat, und tauschen uns, falls möglich,  mit dem Kind darüber aus.

Verlässt das Kind später unsere Einrichtung, nimmt es seinen Ordner mit.

Beobachten und Dokumentieren ist somit ein notwendiger Bestandteil unseres Alltagshandelns.

5.4 Psychomotorik

Der Begriff Psychomotorik weist auf die enge Verbindung von Psyche (Seele/ Geist) und Motorik (Bewegung) hin. Seelische und körperliche Entwicklung stehen in enger Beziehung zueinander.
Die psychomotorische Entwicklungsförderung ist ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem das Kind mit seiner Persönlichkeit im Mittelpunkt steht.
Über Bewegung und Spiel in einer Kleingruppe, wird das Kind über Stärken, Bedürfnisse, Wünsche und Vorlieben so motiviert, dass Schwächen, Defizite und Auffälligkeiten in den Hintergrund des Geschehens rücken.
Im Mittelpunkt der Psychomotorik stehen die Persönlichkeitsentwicklung und die Handlungsfähigkeit des Kindes. Diese werden über den Erwerb von drei miteinander verbundenen Kompetenzen erreicht.

  • die Ich- Kompetenz ( Körpererfahrung/ Selbsterfahrung) z.B. Wahrnehmen und Erleben des eigenen Körpers, Sinneserfahrung, Körperbewusstsein.
  • die Sach-Kompetenz (Materialerfahrung) z.B. Auseinandersetzung mit der räumlichen und der dinglichen Umwelt, Erfahrung mit Physikalischer Gesetzmöglichkeit, sich den Eigenschaften der Materialien anpassen bzw. passend machen (experimentelles Lernen über Bewegung).
  •  die Sozial-Kompetenz (Sozialerfahrung) z.B. andere Kinder wahrnehmen und sich an diese anpassen, Regeln aufstellen und mit ihnen umgehen, miteinander kommunizieren.

Die daraus erworbene Handlungskompetenz stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes, das es sich in vielfältigen Situationen erleben kann. Durch den Ansatz der Psychomotorik, der sich an den Stärken des Kindes orientiert, bleiben ihm viele Misserfolge und Frustration erspart (es gibt kein Falschmachen). Das Kind kann sich an neue Dinge herantrauen und gewinnt immer mehr Selbstvertrauen. Die positiven Erfahrungen übertragen sich meist auf den Lernbereich. Motorische Defizite oder Schwächen können verbessert und Wahrnehmungsreize aus der Umwelt sinnvoller verarbeitet werden. So kann eine solide Basis für die Lernbereitschaft und somit für das Lernen geschafft werden.

Die psychomotorischen Prinzipien spiegeln sich bei uns in der Gestaltung der Räumlichkeiten und in der Ausstattung des Außengeländes wieder.


Auch Gerhard Schäfer sagt: „ Bewegung ist die elementare Form des Denkens“. Bewegung ist eine grundlegende Ausdrucksform des Kindes. Es beschäftigt sich selbst, seine eigenen Grenzen und lernt seinen Körper kennen. Die kognitive und sprachliche Entwicklung ist eng mit den motorischen Fähigkeiten des Kindes verknüpft.


Kinder erforschen und entdecken die Welt und sich selbst über Bewegung. Dabei sind Bewegungserfahrungen gleich Sinneserfahrungen. Bewegen, Fühlen und Denken sind bei Kindern eng miteinander verbunden. Nicht nur die Gesundheit und die motorische Entwicklung wird durch Bewegung gefördert, sondern auch die kognitiven Kompetenzen durch die vielfältigen Erfahrungsmöglichkeiten im Experimentieren und erforschen unterschiedlicher Materialien und Dingen. Soziale Kompetenzen durch gemeinsame Bewegungsspiele und das Einhalten bestimmter Spielregeln werden gefördert. Hierüber entwickelt sich auch die Kooperations- und Interaktionsfähigkeit.
Regelmäßige Bewegung zeigt nach kurzer Zeit ihre positive Wirkung. Die Kinder werden gesünder, sind belastbarer bewegen sich sicherer und geschickter.

Bewegungssicherheit gilt als grundsätzliche Voraussetzungen nicht nur für die gute körperliche, sondern auch für die geistige Entwicklung.

In unseren Räumen finden Kinder unterschiedliche Herausforderungen vor, Schrägen, Matten und vieles mehr. Sie haben die Möglichkeit bei verschiedenen Bewegungsanlässen zu freien, selbstbestimmten Bewegungs- und Spielaktivitäten, offene Bewegungsangeboten oder angeleiteten Bewegungs- und Spielformen zu wählen.
In unserer Einrichtung dürfen sich die Kinder frei entfalten und ihren motorischen Bedürfnissen nachgehen.

5.5 Sprache

„Sprachkompetenz ist eine grundlegende Voraussetzung für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern und eine Schlüsselqualifikation für schulischen und späteren beruflichen Erfolg.“ (BEP, S.66)
Sprach- und Kommunikationskompetenzen zu fördern ist eng verknüpft mit dem Bildungsauftrag und ist ein Baustein im täglichen Miteinander.
Neben den Eltern sind die Fachkräfte in Kindertagesseinrichtungen wichtige Dialogpartner und zugleich Sprachvorbilder des Kindes. Das eigene Sprachverhalten, die Freude an der Sprache und ihre Einstellung zu anderen Sprachen und Dialekten wirken sich maßgeblich auf die Sprachentwicklung des Kindes aus. Es ist bekannt dass die Sprachentwicklung schon sehr früh und lange vor der Produktion erster Wörter beginnt.
Jedes Kind erwirbt Sprache in seinem eigenen Tempo und verfolgt einen individuellen Weg bei seinem Spracherwerb. Mit der Zeit kann das Kind sich die Bedeutung häufig gehörter Wörter erschließen. Das erfolgt nicht nur durch Hören, sondern durch alle Sinneswahrnehmungen. Es ist wichtig, dass mit Kindern viel und in ganzen Sätzen gesprochen wird. So lernen sie frühzeitig sich mitzuteilen und verbal auseinander zu setzen. Will das Kind sich mitteilen, geben wir ihm Zeit sich zu äußern und nehmen ihm nicht die Antwort ab. Sein Anliegen wird ernst genommen und es wird ermutigt, sich öfter mitzuteilen.
Es ist uns wichtig, mit den Kindern in allen sich ergebenden Situationen zu kommunizieren. Beispiele hierfür wäre das Wickeln, die gemeinsamen Mahlzeiten usw. Dadurch legen wir einen Grundstein für eine gute Sprachentwicklung.
Die Sprache soll dabei nicht nur als Kommunikationsmittel eingesetzt werden, sondern auch als wichtigste Ausdrucksmöglichkeit für Gefühle und Wünsche erlebt werden. Zur Unterstützung der Sprachentwicklung sind Bilderbücher, Lieder und Fingerspiele unentbehrlich.

5.6 Gemeinsame Mahlzeiten

Um Kindern möglichst früh einen verantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheit nahezubringen, ist eine klare Abgrenzung des Essens zum normalen Alltag unverzichtbar.

Von großer Bedeutung ist es, dass Essen von Kindern und pädagogischen Fachkräften als Genuss mit allen Sinnen wahrgenommen, erlebt und gelebt wird. Durch die Einnahme gemeinsamer Mahlzeiten werden darüber hinaus auch die sozialen und kulturellen Beziehungen in der Einrichtung gestärkt.
Unser Tagesablauf wird durch drei Mahlzeiten strukturiert. Der gemeinsame Tag beginnt um 9.00Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück.
Wir legen auf ein abwechslungsreiches, gesundes und zuckerfreies Frühstück wert.
Unser Mittagessen wird von der Firma "was. euch. schmeckt" geliefert und findet um 11.50Uhr statt. Wir nehmen hierbei auf kulturbedingte Essgewohnheiten und gesundheitliche Beeinträchtigungen Rücksicht.
Nach dem Mittagsschlaf bieten wie einen Nachmittagssnack an.


Wir wollen den Kindern eine Kind bezogene Ess- und Trinkkultur vermitteln. Gemeinsame Rituale und Kommunikation sind uns dabei wichtig. Das Mittagessen beginnt mit einem Tischspruch und wird als eine soziale Situation gestaltet, die weitgehend störungsfrei sein sollte. Die Kinder lernen lebenspraktische Tätigkeiten und werden selbstständiger, indem sie sich selbst einschütten, lernen mit dem Besteck zu essen oder bei den Frühstücksvorbereitungen mithelfen und vieles mehr.
In der Krippe Mamifri nehmen wir die Mahlzeiten gemeinsam in einem dafür vorgesehenem Raum ein.


Um den Wasserhaushalt der Kinder auszugleichen, stehen in der Einrichtung, gesunde Getränke (Wasser, Tee) jederzeit für die Kinder bereit. Diese dürfen sie nach ihren individuellen Bedürfnissen alleine oder mit Unterstützung zu sich nehmen.

5.7 Schlafenszeit in der Mamifri

Für Säuglinge und Kleinkinder ist das Ausruhen und Schlafen ebenso wichtig wie die Nahrungsaufnahme. Neben festen Schlafenszeiten ist es notwendig, dass jedes Kind zu jedem Zeitpunkt seinem Schlaf- oder Entspannungsbedürfnis nachgehen kann.
Jedes Kind hat seinen eigenen Schlafplatz, mit seinen persönlichen Gegenstände (z.B. Kuscheltier, Schnuller…).

Während der Einschlafsituation begleitet die pädagogische Fachkraft die Kinder, dies vermittelt den Kindern Geborgenheit und Sicherheit. Durch ein separates Fenster können die Kinder während ihrer Ruhephase beobachtet werden.
Für eine gesunde Entwicklung des Kindes stellt ausreichender Schlaf eine wichtige Voraussetzung dar. Das Schlafbedürfnis ist bei jedem Kind verschieden, was für uns bedeutet, dass wir uns bei der Dauer des Schlafens nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes richten.
Wenn das Kind nach einem aufregenden Vormittag erschöpft in seinen Mittagsschlaf fällt, hat es diese Pause redlich verdient. In unserer Einrichtung werden die Kinder nicht geweckt oder zu längerem Schlaf gezwungen. Im Schlaf sammelt der Körper neue Energie und Eindrücke des Tages werden verarbeitet. Schlaf ist also sowohl für unser seelisches wie auch unser körperliches Wohlbefinden von großer Bedeutung.


Schlafen ist ein Grundbedürfnis und hat verschiedene Funktionen. Schlafen ist notwendig, um die Körpertemperatur und den Energiestoffwechsel zu regulieren und es unterstützt das Immunsystem. Schlafen fördert das Wachstum und im Schlaf werden Erfahrungen vertieft. Schlaf dient als Erholung und ausgeschlafen kann man viel besser lernen.

Je kleiner das Kind ist, desto mehr Schlaf benötigt es und es muss am Anfang erst einen Rhythmus finden. Der Kindergruppenalltag hat einen Wechsel von Aktivität und Ruhe. Spielen, Arbeiten, sich zurechtfinden, Bewegung und Auseinandersetzung mit anderen Kindern und den Erwachsenen fordert Aufmerksamkeit und Wachsamkeit.

Der regelmäßige Besuch einer Krippe bedeutet außerdem, dass das Kind sich dem Rhythmus seiner Eltern und ihrer Arbeitsplätze einfügen muss. Das verlangt von einem kleinen Kind mit seinem eigenen Rhythmus und Zeitgefühl eine große Anpassungsleistung.

Wir beobachten, dass es die Kinder insbesondere am Anfang oder zum Wochenende hin sehr erschöpfen kann. Deshalb braucht es Phasen der Ruhe und Entspannung, z.B. bei zurückgezogener und ruhiger Beschäftigung, beim Bücherlesen, in der Kuschelecke oder auf dem Schoß.

Selbstverständlich haben die Kinder in der Krippe auch die Möglichkeit zu schlafen. Wenn das Kind müde ist und am Gruppenleben nicht mehr teilnehmen kann, darf es schlafen und wir schaffen einen entsprechenden Rahmen. Dieser kann ganz unterschiedlich aussehen und muss es auch. Die Gegebenheiten in den Einrichtungen sind unterschiedlich und die Gewohnheiten und Vorlieben der Kinder sind es auch. Kreative Lösungen sind
erforderlich. Schlafplätze können, Matratzenlager oder die Hängeschaukel sein.

Die Ganztagskinder machen einen gemeinsamen Mittagsschlaf. Hierfür werden zwei Räume hergerichtet, in denen die Kinder sich gemeinsam ausruhen. Die Kinder bringen hierfür in der Regel ihre Schlafsäcke und was sie sonst zum Schlafen benötigen (Schnuller, Kuscheltier…) mit.

Das Schlafen in der Krippe muss in enger Abstimmung mit den Eltern der Kinder erfolgen, denn der häusliche Rhythmus des Kindes und der Rhythmus der Kindergruppe müssen zu Beginn des Krippenbesuchs und dann immer wieder aufeinander abgestimmt werden. Wichtig ist uns dabei, dass das Kind ausreichend Schlaf bekommt, denn es kann nur ausgeruht wirklich von den Angeboten der Gruppe profitieren. Das Wichtigste ist aber das persönliche Gespräch zwischen Eltern und Fachkräften. Jede Familie bringt ihre eigenen Besonderheiten mit und jedes Kind hat Gewohnheiten, besonders beim Einschlafen. Es ist sehr hilfreich, sich hierüber auszutauschen und so viel wie möglich voneinander zu wissen.Wir nehmen die Schlafphasen in unserer Krippe sehr ernst und versuchen mit den Eltern einen perfekten Rhythmus für das Kind zu finden.

5.8 Sauberkeitseintwicklung

Die Sauberkeitserziehung ist ein Bereich, der stellvertretend für die Autonomie-entwicklung des Kindes steht. Den richtigen Zeitpunkt für Topf oder Toilette bestimmt jedes Kind selbst. Wie beim Krabbeln, Laufen und Sprechen hat es auch für seine großen und kleinen Geschäfte einen eigenen Zeitplan.
Das „Toilettentraining“ wird begonnen, wenn das Kind anfängt sein Interesse am Thema zu zeigen. Ist dieses erst einmal geweckt, kooperieren wir mit den Eltern, um die bestmögliche Unterstützung zu erreichen. Wir fördern diesen individuellen Prozess, indem wir die Kinder regelmäßig animieren auf die Toilette zu gehen. Durch Lob und Anerkennung geben wir dem Kind die nötige Bestätigung.
„Rückfälle“ sind auf dem Weg zum „Trockenwerden“ völlig normal. Gerade vor und während Krankheiten, bei Aufregung oder aus Spieleifer vergessen die Kinder manchmal ihr körperliches Bedürfnis wahrzunehmen. In diesem Fall vermitteln wir, dass „Unfälle“ nicht schlimm sind und dazugehören.
Es ist sehr hilfreich für das Kind, wenn es Kleidung trägt, die es selbständig aus- bzw. herunterziehen kann, z.B. eine Unterhose statt eines Bodys. Denn sie wollen in dieser Entwicklungsphase so viel wie möglich ohne Hilfe tun und dieses Streben nach Autonomie sollte von allen Seiten unterstützt werden.
Wir halten es für eine unterstützende Sauberkeitserziehung für wichtig, dass Eltern und unsere Pädagoginnen zusammen arbeiten, damit das Kind keine Überforderung erfährt. Um „trocken“ zu werden, muss das Kind einige Entwicklungsschritte gemacht haben. Es muss in erster Linie eine bestimmte geistige und körperliche Reife entwickelt haben. Diese körperliche Leistung können Kinder in der Regel erst ab dem 2. Lebensjahr erbringen. Wird mit der Sauberkeitserziehung zu früh begonnen, dauert es in der Regel länger, bis sie wirklich „trocken“ sind.
Durch die positive Haltung zum Körper und einen liebevollen Umgang bei der Körperpflege wird die Intimsphäre der Kinder gewahrt, sodass sie ein positives Gefühl für Sauberkeit entwickeln. Auch wenn die Phase der Sauberkeitsentwicklung sehr viel Zeit einnimmt, ist es uns wichtig die Kinder nicht unter Druck zu setzen, sondern ihnen die Zeit einzuräumen, die sie benötigen.

5.9 Mädchen und Jungen in der Krippe

Kein Kind, kein Mensch ist geschlechtsfrei zu denken. Wir sind Junge oder Mädchen, Mann oder Frau, Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester, Erzieher oder Erzieherin. In der Geschlechterforschung herrscht inzwischen die Meinung vor, dass dem Geschlecht– abgesehen von den körperlichen Merkmalen – naturgemäß nicht eindeutige Eigenschaften, Fähigkeiten usw. zugeordnet werden können.

Jeder und jede trägt eine besondere Mischung von „männlich“ und „weiblich“ in sich und bringt diese je nach Situation, Aufgabe und Gruppenzusammensetzung oder auch Lebensphase unterschiedlich zum Ausdruck.Das Geschlecht wird sozial konstruiert.

Aufgrund einer historisch gewachsenen Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern werden den Geschlechtern Eigenschaften zugeschrieben. Jeder/jede von uns steht vor der Aufgabe, sich eine geschlechtliche Identität aus den gesellschaftlichen Zuschreibungen und den eigenen Wünschen, Vorstellungen und Möglichkeiten zu konstruieren. Das ist ein Weg zwischen Individualität und dem Wunsch nach Zugehörigkeit, zwischen eigenen Entscheidungen und Erwartungen aus dem Umfeld. Wir werden Teil der Zuschreibungen und geben sie unter Umständen weiter.

Die Krippenkinder nehmen erst im Laufe der Zeit die Unterschiede zwischen den Geschlechtern wahr, können sich mit ca. 2,5 Jahren klar als Mädchen oder Junge bezeichnen und erst viel später verstehen sie, dass sich daran auch nichts ändern wird. Das heißt, die Kinder in der Krippe sind für die verschiedenen Möglichkeiten noch sehr offen.
Das möchten wir erhalten und schützen. Alle Kinder können alles spielen und alles ausprobieren, Spielzeug oder Tätigkeiten werden nicht als „männlich“ oder „weiblich“ bezeichnet. Die Jungen und Mädchen können Erfahrungen machen. Erlaubt ist, was Spaß macht. Wenn die Kinder anfangen, sich für die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen, Männern und Frauen zu interessieren, bilden sie Kategorien und schreiben den Geschlechtern Eigenschaften zu.
Das ist in Ordnung, weil es ihnen Ordnung und Übersicht schafft. Trotzdem ist es gut, wenn dann unterschiedliche Modelle zur Verfügung stehen und auch z.B. in Bilderbüchern abgebildet werden: eine Feuerwehrfrau und ein Baggerführer, ein Vater mit Kinderwagen, ein Ärztin, ein Polizist usw. Die Unterschiede gehen dadurch nicht verloren aber die Möglichkeiten sind vielfältiger.


Insgesamt sind auch wir immer wieder gefordert, über unsere Vorstellungen, Zuschreibungen und Bilder nachzudenken und uns auszutauschen.

Die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern ist natürlich durch ihr Geschlecht geprägt. Eine Vater- Tochter- Beziehung entwickelt sich anders als eine Mutter-Sohn-Beziehung. Je nach Herkunft, Kultur, eigener Biographie und Ausrichtung spielt das Geschlecht des Kindes eine unterschiedlich große Rolle.

Die Vorstellungen und Bilder, wie Jungen und Mädchen zu sein haben, sind unterschiedlich eng und festgelegt. Wir respektieren die Haltungen der Eltern – auch wenn sie nicht mit unseren Ideen übereinstimmen sollten. In der Krippe möchten wir die Kinder jedoch nicht aufgrund ihres Geschlechtes einschränken, etwas zu tun oder zu lassen. Bei der Aufnahme von Kindern wird in allen Gruppen darauf geachtet, dass Mädchen und Jungen ungefähr gleich verteilt sind – denn die Mischung macht´s.

5.10 Integration

Kindertagesstätten und Krippen haben den Auftrag das gemeinsame Aufwachsen von behinderten und nichtbehinderten Kindern zu fördern.

Im Kindergartenbereich gibt es hierzu langjährige praktische Erfahrungen.Zur Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf existieren rechtlich und finanziell geklärte Verfahrensweisen. Für den Bereich der Krippe stellt sich die Situation etwas anders dar. Erst seit einigen Jahren wird gesellschaftlich akzeptiert, dass Kinder unter 3 Jahren in eine Tageseinrichtung gehen. Das galt bisher jedoch nicht für Kinder mit einer Behinderung.
Der besondere Bedarf (Rahmenbedingungen, heilpädagogische Unterstützung) ist bislang nicht abgesichert. Man geht bisher davon aus, dass diese Kinder ausschließlich in der Familie betreut und ambulant mit Frühförderung, Krankengymnastik usw. versorgt werden.
Seit dem Rechtsanspruch für Kinder ab einem Jahr, gibt es auch im Krippenbereich Regelungen, die die Aufnahme von Kindern mit einer Behinderung ermöglichen und ihr Recht auf besondere Förderung in den Kitas absichert. Die ersten Vorbereitungen werden hierzu auf Landesebene getroffen.

Wie kann Integration in der Krippe gut gelingen?

Einen besonderen Förderbedarf haben

1. Krippenkinder mit einer Behinderung, die von Geburt an bekannt ist (z.B. Sehbehinderung, Down-Syndrom..)

2. Krippenkinder bei denen sich eine Behinderung erst im Laufe der ersten Lebensjahre zeigt,

3. Krippenkinder, die auf Grund ihrer sozialen Lebensumstände von einer Behinderung bedroht sind.

Um für alle drei Gruppen von Kindern ein sinnvolles Angebot bereitstellen zu können, wäre ein flexibles System günstig.

Der Unterstützungsbedarf umfasst vor allem die Reduzierung der Gruppengröße (nicht mehr als 10 Kinder), eine heilpädagogische Unterstützung/Ergänzung im Team sowie fachliche Beratung und Sachmittel.

In der Krippe können die Kinder von Anfang an mit ihren jeweiligen Besonderheiten zusammen aufwachsen. In diesem Alter ist es „normal“, dass nicht jedes Kind läuft oder spricht oder eine Windel trägt. Individuelle Unterschiede sind „normal“. Deshalb geht es in der Krippe eher um die Sicherung einer inklusiven Pädagogik und die Maßnahmen sollten dies zum Ziel haben.

Von großer Bedeutung in der Krippe sind die anderen Kinder. Die Kinder profitieren von der Zugehörigkeit , vom gemeinsamen Spiel, durch das gegenseitige Nachahmen und die geteilten Erfahrungen mit ihnen. Für Kinder mit einer Beeinträchtigung (körperlich, geistig, sozial, emotional) ist die Erfahrung, selbstverständlich dabei zu sein, wesentlich und bewahrt sie vor dem Gefühl der Ausgrenzung. Das Gleiche gilt für die Eltern. Mütter und Väter von sehr jungen Kindern, die beeinträchtigt sind (sichtbar oder unklar), brauchen Zeit, um mit dieser unerwarteten Herausforderung umgehen zu können. So sehr sie die Entlastung durch die Krippe benötigen, ist ihr Gefühl, mit dem sie ihr Kind „in fremde Hände“ geben, doch oft ambivalent. Auch ihnen hilft die Erfahrung, selbstverständlich aufgenommen zu werden. Gleichzeitig brauchen sie die Gewissheit, dass ihr Kind die Unterstützung in der Gruppe bekommt, die es braucht, um am Gruppenleben mit seinen (möglicherweise eingeschränkten Möglichkeiten) teilzunehmen.


Die Krippe Mamifri setzt sich dafür ein, dass Kinder mit Behinderungen und ihre Familien die Krippe selbstverständlich in Anspruch nehmen können.
Unsere Krippe ist eine Barrierefreie Einrichtung, somit ist sie für jeden zugänglich.

5.11 Partizipation

Partizipation in Kindertagesstätten ist als Thema der Frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung nicht mehr wegzudenken.

Hierbei stützt man sich nicht nur auf das Recht der Kinder zur Mitbestimmung, wie z.B in den UN-Kinderrechtskonvention oder im SGB VIII festgehalten, sondern auch die Bewegungen der Inklusion, einer Pädagogik der Vielfalt, Demokratiebildung in der KiTa, spielen eine wichtige Rolle.

Partizipation und Beteiligung wird hierbei als Schlüssel zu Bildungschancen und Teilhabe verstanden. Seit dem bundesweiten Ausbau an Krippenplätzen, ausgelöst durch das Gesetz zur Förderung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen, liegt der Fokus der öffentlichen und elementarpädagogischen Diskussion nun auch vermehrt bei den Kleinen und Kleinsten. Zur qualitativen Entwicklung gehört hier auch das Thema Partizipation in der Krippe, auch wenn es bisher eher mit Kindern zwischen 3 und 10 Jahren in Verbindung gebracht wird. Und in der Tat können bei diesem Thema in der Krippe Fragen auftauchen, die sich als vermeintliche Hemmschwellen entpuppen: Wie soll das noch nicht sprachfähige Kind sich verständigen? Achten Kinder in dem Altern nicht vorrangig auf ihre eigenen Bedürfnisse? Sind dort Abstimmungen wirklich sinnvoll? Diese Fragen sind berechtigt, jedoch muss zur ihrer Beantwortung zuallererst geklärt werden, was unter Partizipation in der Krippe verstanden wird und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein sollten.

Das Kind als Individuum mit Rechten verstehen. Grundsätzlich geht es darum, dass Kind als eigenständiges individuelles Subjekt zu betrachten, dass ein Recht darauf hat an Entscheidungen, die es selbst betreffen, beteiligt zu werden. Auch einem Säugling ist mit Respekt zu begegnen und ein Zugang zu demokratischen Prozessen und Teilhabe am Alltag zu gewähren. Diese Rechte beginnen nicht erst ab 3 Jahren, sondern es liegt an den Fachkräften geeignete Wege zu finden, Jungen und Mädchen schon unter drei Jahren Möglichleiten zum Mitbestimmen zu bieten.

Partizipationsformen und- Themen können dabei generell unterschiedlich aussehen, und sind im Idealfall „zielgruppenorientiert“ an das jeweilige Individuum mit persönlichen Fähigkeiten, Stärken und dem jeweiligen Entwicklungsstand angepasst und an der Lebenswelt des Kindes orientiert (vgl. Hansen 2003). Das Bildungsverständnis bzgl. der Partizipation in der Krippe ist dabei grundsätzlich konstruktivistisch geprägt. Bildung wird als selbsttätiges Aneignen von neuen (Welt)-Themen sowie dem neugierigem Nachgehen der eigenen Interessensbereichen verstanden, das jeweils eingebettet ist in soziale Beziehungen.

Das bedeutet: Partizipation muss nicht immer eine „Abstimmung“ im engeren Sinne des Wortes sein, Säuglinge müssen also nicht zwangsläufig einen Klebepunkt für die Auswahl der neuen Raumdekoration oder für das Mittagessen am nächsten Tag vergeben. Aber wie sieht es aus, wenn er oder sie gerade mal nicht auf den Arm möchte? Wenn er oder sie nicht von Erzieherin XY gewickelt werden möchte sondern lieber von Erzieherin Z? Könnten Säuglinge hier mitentscheiden?

Wie findet bei Mamifri Partizipation (Mitbestimmung der Kinder) statt?
Es ist uns wichtig, dass die Kinder selbstbestimmt in der Krippe handeln können.
Dies geschieht z.B. während der Freispielzeit, in der die Kinder ihre jeweilige Spielecke wählen können und damit ihr im Augenblick favorisiertes Spielzeug bzw. ihren Spielpartner.
Der situationsorientierte Ansatz nach dem wir in unserer Krippe arbeiten setzt voraus, dass wir gut beobachten:
1. Wo steht das einzelne Kind in der Gruppe?
2. Was braucht das jeweilige Kind an Förderung?
3. Wo steht die Gruppe?
4. Was braucht die Gruppe?
5. Was wollen wir zur Weiterentwicklung der Kinder anbieten?

Die Kinder dürfen entscheiden ob sie aktiv oder passiv an unseren Angeboten teilnehmen wollen.

Die Kinder dürfen entscheiden ob sie beim Morgenkreis Fingerspiele machen wollen oder Lieder singen wollen.

Ein Kind in unserer Krippe entscheidet selbst ob es beim Bewegungsangebot mitmachen will oder nicht.
Ebenso steht ihm die Entscheidung offen, was es essen und trinken möchte.

In der Krippe Mamifri können Kinder selbst mitentscheiden, wir binden sie in die Entscheidungen ein, sobald es um ihr eigenes Wohl geht.
Wir versuchen auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen, und sie als eigenständiges und selbstbewusstes Kind wahrzunehmen.

Während unserem Start in der Kinderkrippe merkten wir schnell, dass wir einen Gruppennamen finden müssen, den unsere Kinder auch verinnerlichen und leicht aussprechen können. Unsere Kinder haben Mitspracherecht und somit hörten wir unseren kleinsten genau zu und schauten was Ihre ersten Wörter waren, die sich auch als Gruppennamen eigneten.
Um einen Gruppennamen für unsere neueröffneten Räume zu finden, hatten die Erzieherinnen ein offenes Ohr für die Meinung der Kinder.

Bibergruppe Namensgeber
Bibergruppe Namensgeber

Auf dem Bild, dass bin ICH. Ich kam mit einem ganz tollen Pullover in die Einrichtung.  Mein Finger zeigte  auf die Applikation und ich sagte klar und deutlich:

"BIBER".

Auch die anderen Kinder kamen deuteten auf den Biber und versuchten mit viel Bemühen das Wort auszusprechen.  Mittlerweile klappt dies richtig gut und somit haben wir beschlossen, dass unsere erste Gruppe den Namen Bibergruppe trägt.  .

Auch unsere zweite Gruppe brauchte einen Namen. Also lauschten die Erzieherinnen erneut mit großen Ohren, was die Kinder für neue Wörter lernten und im Gruppengeschehen äußerten.

 

Unsere Türen werden offen gehalten von unseren neuen Bewohnern, den Eulen.

Namensgeberin Eulengrupppe
Namensgeberin Eulengrupppe

Wie man auf dem Bild sehen kann, haben wir große Eulen, die aber noch eine Baby Eule im Bauch haben. Unsere Kinder waren davon begeistert. Eines Tages kam ICH (siehe Bild) in die Einrichtung hockte mich vor die Eule und sagte klar und deutlich :

„ EULE“.

Ja und somit war es geschehen. Wir haben den Gruppennamen für die zweite Gruppe gefunden.

Wir finden, dass Biber und die Eule super zusammenpassen, wir Kinder können unsere Gruppennamen aussprechen und diese Tiere sind bei uns ja auch noch heimisch, vielleicht sehen wir ja irgendwann mal eine echte Eule und einen echten Biber.

 

Partizipation ist in unserer Einrichtung nichts Erzwungenes. Wie man an den Beispielen sieht, ist Partizipation ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit.

6 Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern

„Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Erziehern (…) einerseits und den Eltern andererseits gilt es eine Erziehungspartnerschaft anzustreben: Hier öffnen sich beide Seiten füreinander, tauschen ihre Erziehungsvorstellungen aus und kooperieren zum Wohl der Kinder.…“ (BEP, S.108). Unsere Zusammenarbeit mit den Eltern ist sehr intensiv und familiär, da wir zwei kleine Gruppen von vierundzwanzig Kindern betreuen und die Arbeit mit Krabbelkindern eine enge Bindung und Beziehung zwischen den Beteiligten voraussetzt.

Eine gelingende Zusammen-arbeit ist gerade bei Kindern unter drei Jahren wichtig, da diese sich meistens noch nicht selbst ausreichend mitteilen können. „Partnerschaft muss wachsen. Damit sie sich entwickelt, müssen Mitarbeiterinnen und Eltern miteinander ins Tun kommen. Erlebtes schafft eine andere Qualität der Gemeinschaft. Partnerschaftliches Miteinander stellt, da wo es gelingt, eine Bereicherung für das Zusammenleben mit Kindern dar „ (Junge 1998, S. 6).


Wir freuen uns, wenn Eltern sich beim Abholen etwas Zeit nehmen, um sich mit uns oder anderen Eltern auszutauschen. Eine rege Kommunikation und eine offene Zusammenarbeit wirken sich auch positiv auf die gesamte Entwicklung des Kindes aus.

Die Eltern sind die Experten für die Biografie des Kindes, die Erzieherinnen die Experten für Übergangssituationen und die Gestaltung des Alltags im Zusammenleben in einer Kindergruppe. Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen im Leben eines Kindes, die Freude, Leid, Erfolg und Misserfolg meist über Jahrzehnte hinweg begleiten und teilen. Wichtig ist es dem Team der Mamifri von Anfang an eine vertrauensvolle Bildung- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern aufzubauen.

Bedeutsam für uns ist eine Transparenz, in die pädagogische Arbeit und das Alltagsgeschehen zu geben. Ängste, Unsicherheiten und Sorgen der Eltern werden durch die kompetente Hilfestellung, Informationen und Unterstützungen von Seiten der pädagogischen Fachkräfte frühzeitig erkannt und gelöst. Die Wünsche der Eltern über die Bildung der Kinder werden von uns berücksichtigt und in den Alltag integriert. Gespräche und Informationsaustausch liegen uns am Herzen um dem Kind und den Familien ein Ort der Geborgenheit zu schaffen.
Die Eltern haben nicht nur Aufgaben, sondern auch Rechte. Das Recht auf Information über ihr Kind und auf Transparenz der Gruppearbeit ist selbstverständlich.Hierzu veranstalten wir Elternabende zu verschiedenen pädagogischen und organisatorischen Themen sowie gemeinsame Feste und Feierlichkeiten.
Eltern haben bei uns Mitspracherecht. Am ersten Elternabend im neuen Kindergartenjahr wird der Elternbeirat von der Elternschaft gewählt. Dieser setzt sich aus zwei Elternvertreter/innen zusammen. Zu den Aufgaben des Elternbeirates gehört es unter anderem als Bindeglied zwischen den Pädagogischen Fachkräften und der Elternschaft zu fungieren. Außerdem gibt es Informationen weiter und ist beteiligt an der Planung und Gestaltung von Festen, Elternversammlungen und der Öffentlichkeitsarbeit. Eltern und die Pädagogischen Fachkräfte müssen als Team zusammenarbeiten, um das Beste für die Kinder zu erreichen.

7 Feste und Feiern

In unser Kindergruppenjahr gehören natürlich auch Feste. Sie bilden Höhepunkte im Alltag, sind etwas Besonderes, Highlights, die sich vom Regelmäßigen abheben.

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf keiner bestimmten Konfession und es gibt bei uns keine konfessionelle Erziehung, aber wir orientieren uns natürlich an den Festen unseres Kulturkreises. Sie vermitteln den Kindern ein Gefühl für die Jahreszeiten und den dazugehörigen Feierlichkeiten wie Laternenlaufen, Nikolaus, Weihnachten, Fasching, Ostern und dem Sommerfest. Zusätzlich feiern wir selbstverständlich Geburtstage und Abschiede.

Diese sollen neben den jahreszeitlich und kulturell bedingten Höhepunkten den Rhythmus der Kinder berücksichtigen oder bestimmte Themen zum Abschluss bringen. Einige Feste feiern die Mitarbeiterinnen zusammen mit den Kindern, bei anderen feiern die Eltern mit. Letztere sind Möglichkeiten für die Eltern, sich näher kennenzulernen und in engeren Kontakt zu der Einrichtung zu kommen – bei der Vorbereitung, beim Zusammensein, beim Aufräumen.Bei gemeinsamen Festen wird die Verbindung zwischen der Kindergruppe und den Familien für alle erlebbar, was uns sehr wichtig ist.
In der Regel planen die Mitarbeiterinnen die Feste im Austausch bzw. unter Beteiligung der Elterngruppe. Dabei sind wir offen für die Ideen der Eltern, für kulturelle Besonderheiten und Gewohnheiten. Möglich ist aber auch, dass Eltern Feste organisieren und damit das Kindergruppengeschehen bereichern.Das Besondere an allen Feierlichkeiten ist, dass sie den Alltag durchbrechen. Sie brauchen eine bestimmte Vorbereitung und vermitteln besondere Stimmungen. Sie bündeln bestimmte Themen. Zu den jeweiligen Festen gehören bestimmte Bücher, Rituale, Geschichten und Lieder und die Räume werden je nach Anlass dekoriert.

8 Übergänge und Kooperation

Einen Übergang zu bewältigen bedeutet für junge Kinder, viele unterschiedliche Herausforderungen zu meistern. Sie müssen neue Beziehungen zu Kindern und Fachkräften aufbauen. Ebenso müssen sie sich auf eine neue Umgebung und einen neuen Tagesablauf einstellen.  Auch für Eltern bedeutet ein Übergang in die Kindertageseinrichtung, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Ebenso müssen sie eine neue Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zu Fachkräften aufbauen.
Übergangssituationen sind sehr komplexe Geschehnisse, die eine Vielzahl von Entwicklungsimpulsen beinhalten. Mithilfe des Berliner Modells werden den Kindern der Kleinkinderbetreuung Mamifri der Übergang von der Familie in die erste Einrichtung erleichtert. Nun geht es darum einen weiteren sanften Übergang in einen Kindertageseinrichtung zu schaffen.


Ganz wichtig ist es uns eine gute Kooperation und einen fachlichen Austausch mit der aufnehmenden Kindertageseinrichtung zu haben. Auch ein wichtiger Punkt in unserer Arbeit ist es die Kinder auf den Übergang vorzubereiten und ihnen Zeit zu geben, die neue Umgebung und die neuen Personen kennenzulernen. Hierbei werden sie von uns unterstützt, indem wir sie in ihre neue Gruppe begleiten. Durch unsere Anwesenheit möchten wir den Kindern Sicherheit vermitteln, damit sie sich in ihrer neuen Situation entfalten können.


Kooperation

Im Rahmen der Bedarfsermittlung und der Platzvermittlung arbeitet die Krippe mit dem Jugendamt zusammen. Ebenfalls besteht ein Kontakt zum Allgemeinen Sozialdienst des Jugendamtes, unter anderem, wenn die Betreuung eines Kindes in der Krippe als eine Unterstützungsmaßnahme für die Familie eingerichtet wurde. Mit dem Gesundheitsamt wird in Fragen bzgl. der Gesundheitsvorsorge, meldepflichtiger Erkrankungen, von Hygienemaßnahmen, der Bereitstellung von Informationsmaterial etc. kooperiert.
Kontakt besteht in unserer Krippe auch zu der Frühförderstellen in Bad Orb und Gelnhausen. Wenn z.B. eine genauere Diagnose bei Entwicklungsauffälligkeiten von Kindern erforderlich ist. Eine Kooperation mit der Frühförderung ergibt sich außerdem, wenn ambulante Fördermaßnahmen in der Krippe durchgeführt werden. Im Bedarfsfall findet eine gegenseitige Beratung über geeignete Fördermaßnahmen statt, wenn das Kind neben der Krippe Frühförderung erhält. Jedoch stehen wir nicht nur mit der Frühförderstelle und anderen Institutionen im engen Kontakt, sondern auch mit den im Umkreis liegenden Kindergärten.

Wir kooperieren mit
•Martins Kindergarten der Stadt Bad Orb
•Gesundheits-amt
•Friedrichstal Kindergarten der Stadt Bad Orb
•Michaels Kindergarten der Stadt Bad Orb
•Frühförder-stellen ( Bad Orb und Gelnhausen)
•Jugendamt

•Kinderärzten

•Der Kleinkinderbewahranstalt-Stiftung

und

•Eltern

9 Kinderschutz

Im Sozialgesetzbuch VIII §8a (Kinder – und Jugendhilfe) hat der Gesetzgeber den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung definiert. Auf der Grundlage dieses Gesetzes hat die jeweilige zuständige Behörde der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendamt) mit jedem ihrer Kindergartenträger eine schriftliche „Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII“ abgeschlossen.
Demzufolge ist das Fachpersonal von Kindertageseinrichtungen und Krippen verpflichtet, Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung und ggf. unter Hinzuziehung einer erfahrenen Fachkraft – Gefährdungsrisiken einzuschätzen, z. B. bei körperlicher und seelischer Vernachlässigung, seelischer und/oder körperlicher Misshandlung oder sexueller Gewalt.
Das Fachpersonal wirkt bei den Personensorgeberechtigten darauf hin, dass Maß-nahmen zur Abwehr des Gefährdungsrisikos in Anspruch genommen werden, wie z.B. Gesundheitshilfen, Beratung oder Familienhilfe. Wenn diese Hilfen nicht in Anspruch genommen werden und/oder eine akute Gefährdung besteht, ist das Personal zu einer sofortigen Benachrichtigung des Jugendamtes bzw. des allgemeinen Sozialdienstes verpflichtet.

Umgang mit einem erhöhten Entwicklungsrisiko
Wenn das pädagogische Personal aufgrund seiner Beobachtungen Anzeichen eines erhöhten Entwicklungsrisikos feststellt (z. B. hinsichtlich einer starken Entwicklungs-verzögerung oder drohenden oder bestehenden Behinderung), ist es verpflichtet, die Eltern darüber zu informieren und entsprechend zu beraten.
So soll mit den Eltern das weitere Vorgehen abgestimmt und erörtert werden, ob und welche Fachdienste hinzugezogen werden sollen, mit dem Ziel, das Kind – innerhalb und außerhalb der Einrichtung- entsprechend seiner spezifischen Bedürfnisse zu fördern. Kinder haben ein Recht auf Schutz (UN- Kinderrechtskonvention).

10 Rechtlicher Rahmen

Der Rahmen für die Arbeit der Krippen ist durch gesetzliche Bestimmungen (Bund und Land) sowie durch politische und vertragliche Vereinbarungen auf kommunalen Ebenen festgelegt. Außerdem bietet die Kleinkinderbewahranstalt- Stiftung als Träger der Einrichtungen Strukturen und Angebote, die die Bedingungen für die pädagogische Arbeit der Krippen bilden.

Gesetzlicher Rahmen auf Bundesebene

Das SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz, KJHG) stellt den gesetzlichen Rahmen der Jugendhilfe dar, der in Teilbereichen durch die Ländergesetzgebung konkretisiert wird. Die Jugendhilfe umfasst Leistungen und andere Aufgaben zugunsten junger Menschen und Familien. Unter anderem wird im dritten Abschnitt die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege geregelt. Die Aufgabe umfasst die Betreuung, Bildung und Erziehung aller Jungen und Mädchen. Das Leistungsangebot soll sich pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientieren. (SGB VIII, § 22 ff).

Gesetzlicher Rahmen auf Landesebene

Bislang sind im Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder und den dazugehörenden Durchführungsverordnungen, die sich als Mindeststandards verstehen, folgende Bereiche geregelt: Öffnungszeiten, Gruppengrößen, Personalschlüssel und Qualifikation des Personals sowie die räumlichen Bedingungen. Auch der Auftrag der Krippen zur Bildung, Erziehung und Betreuung wird hier beschrieben. Satzung der Kleinkinderbewahranstalt- StiftungDer § 3b besagt die Aufnahme von Kindern ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres.


1. Grundsätzlich Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis Vollendung des dritten Lebensjahres, die in der Stadt Bad Orb ihren Wohnsitz haben, werden in der Kleinkinderbetreuung Ma Mi Fri aufgenommen. Ein Rechtsanspruch für Aufnahme besteht nicht.

2. Bevorzugte aufgenommene Kinder, die aus sozialen und pädagogischen Gründen vorrangig der Förderung und Betreuung bedürfen und wenn die Erziehungsberechtigten oder falls das Kind nur mit einem Erziehungsberechtigten zusammenleben, diese Person einer Erwerbstätigkeit aufnehmen, sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden oder an Maßen zur Eingliederung in Arbeit im Sinn des 4. Gesetzes für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt teilnehmen. Im Übrigen entscheidet der Zeitpunkt der Aufnahme.

3. Die Betreuungszeit wird montags bis freitags in der Kleinkinderbetreuung Ma Mi Fri wie folgt festgelegt.
a) von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr
b) von 7:30 Uhr bis 16:25 Uhr.

Der § 2 befasst sich mit dem Thema Betreuungsgebühren.

11 Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffnung der Kinderkrippe nach außen, zu Fachdiensten, sozialen Einrichtungen und zur näheren Umgebung, ist unter dem Gesichtspunkt der „Vernetzung“ von zentraler Bedeutung. Für interessierte Eltern bieten wir individuelle Informations- und Besichtigungstermine in der Kinderkrippe an. Wir bieten Praktikantinnen und Praktikanten der verschiedenen pädagogischen und pflegerischen Fachrichtungen Einblicke in unsere Kinderkrippe an. Um unsere Arbeit für die Öffentlichkeit transparent zu machen, nutzen wir:

die uns zur Verfügung stehenden Medien

  • – Amtsblatt
  • - Tageszeitungen
  • - Homepage der Stadt Bad Orb

öffentliche Aktionen:

  • - Tag der offenen Tür
  • - Um uns in die Gemeinde einzugliedern nehmen wir am Laternenlauf der Schule teil.

Durch Aushänge, Dokumentationen, Informationsbroschüren und durch die Pflege eines ständigen Dialogs öffnen wir uns nach außen.

12 Danksagung

Wir möchten den Eltern mit unserer Konzeption vermitteln und transparent machen, wie die pädagogische Arbeit in unserer Einrichtung abläuft.
Wir haben die verschiedensten Bereiche und Ziele unserer pädagogischen Arbeit, in dieser Konzeption niedergeschrieben.
Zudem haben wir beschrieben, wie wir diese Ziele in unserer täglichen pädagogischen Arbeit gerne umsetzen möchten. Ziele hat jeder, wichtig ist jedoch die entsprechende Umsetzung.
Wir möchten allen, uns anvertrauten Kindern, in liebevoll gestalteten Räumen eine pädagogisch wertvolle Betreuung, die auf Vertrauen, Bindung und Bildung basiert, bieten. Es ist ein Lern- und Wohlfühlort in der Gemeinschaft.
„Das Leben ist Veränderung“ und deswegen werden wir unsere pädagogische Arbeit/Konzeption immer wieder neu überdenken und entsprechend verändern.
Kinder als Forscher und Akteure ihrer Entwicklung benötigen Erwachsene wie Sie und wir, die ihnen Sicherheit geben, sie auf ihrem Weg begleiten und unter-stützen, die noch selber neugierig auf das Leben sind und staunen und fragen können.
Wir laden Sie ein und heißen Sie recht herzlich willkommen, gemeinsam mit uns zu entdecken und zu gestalten, mit uns immer wieder neu zu lernen und mit viel Freude die Krippenzeit und später auch die Kindergartenzeit Ihres Kindes in unserem Haus zu einer schönen Zeit zu machen.
Getreu dem Motto :
„Erkläre mir und ich werde vergessen,
Zeige mir und ich erinnere mich,
Lass es mich tun und ich werde es verstehen“
(Konfuzeanisches Sprichwort)
werden wir unser Bestes geben, um Ihnen und Ihrem Kind eine schöne, lernfreudige, interessante, erlebnisreiche und bildungsorientierte Krippenzeit zu garantieren.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder.

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