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Wissen, wie es geht. Monatliche Energiespartipps.



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Bad Orb ist gemeinsam mit 5 anderen Kommunen Mitglied in einem kommunalen Energieeffizienznetzwerk. Neben Projekten zur Energieeinsparung in kommunalen Liegenschaften, steht auch die Öffentlichkeitsarbeit auf dem Programm des Netzwerks.
Sie erhalten auf dieser Seite monatliche Energiespartipps, welche Anregungen geben sollen, effektiv Energie einzusparen. Viel Spaß beim Lesen und Einsetzen des Wissens.

Weitere Informationen unter http://keen-e6.de/.

 


Den Wasserverbrauch reduzieren


Energiespartipp Oktober 2019

Morgens erst Mal ausgiebig duschen, Wasser aufsetzen, gleichzeitig die Heizung aufdrehen und so weiter. Bei gewissen Nutzungsgewohnheiten können Sie eine beachtliche Jahresabrechnung erwarten. Dabei lässt sich das leicht vermeiden. Schon wer morgens eine Minute weniger und ein Grad kälter duscht, kann im Jahr schon deutlich Geld und Wasser sparen. Ein 2-Personen-Haushalt mit Durchlauferhitzer würde alleine mit dieser Maßnahme rund 100 Euro pro Jahr einsparen können.
Weitere simple Einsparmöglichkeiten:
- Öfter duschen, statt baden
- Wasser beim Einseifen, Zähneputzen und Händewaschen immer abstellen
- Zahnputzbecher nutzen, statt aus dem Hahn zu trinken und zu spülen
- Waschmaschine immer komplett befüllen
- Obst und Gemüse in einer Schüssel abwaschen, nicht unter dem Hahn.


Gebäudedämmung


Energiespartipp September 2019

Eine ausreichend und professionell ausgeführte Wärmedämmung der Außenhülle, von Keller und Dach spart bis zu zwei Drittel der Heizenergie und verbessert spürbar das Wohlfühl-Klima. Auch ungedämmte Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen, die sich nicht in beheizten Räumen befinden, müssen nach Energieeinsparverordnung zur Begrenzung der Wärmeabgabe gedämmt werden. Dies ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch eine sehr sinnvolle Maßnahme, um Energie bzw. Kosten zu sparen!
In den meisten älteren Gebäuden weist das Mauerwerk verdünnte Heizkörpernischen auf, diese führen zu hohen Wärmeverlusten. Bei einer Heizkörpersanierung sollten diese Nischen mit einer mineralischen Dämmung optimiert werden.


Nutzen Sie LED-Leuchten


Energiespartipp August 2019

Eine einfache und sehr wirksame Weise, um im Haus Strom zu sparen, ist der Umstieg von herkömmlichen Leuchten auf LED-Leuchten. Beispielsweise nutzen Glühlampen gerade einmal fünf Prozent der Energie für die Lichterzeugung – 95 Prozent verpuffen in ungenutzter Wärme. LED-Leuchten sind deutlich effizienter und brauchen etwa 80 Prozent weniger Energie. Der Austausch von zehn 50 W Halogen-Strahler spart im Jahr durchschnittlich 320 kWh bzw. 90 Euro. Zwar kosten LED-Leuchten mehr als herkömmliche, aber mit der Energieeinsparung und der deutlich längeren Lebensdauer rechnet sich die LED-Leuchte schon nach kurzer Zeit und der Kauf ist eine lohnende Investition.

Lassen Sie ihre Zirkulationspumpe abschalten

Energiespartipp Juli 2019

Schon mal etwas von der Warmwasser-Zirkulation gehört? Nein? Und das, obwohl sie 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Strom verbraucht. Wenn Sie mit einer zentralen Wasserbereitung arbeiten, werden diese Zirkulationspumpen häufig eingesetzt. Im Eigenheim oder einem anderen Einfamilienhaus kann ein entsprechender Fachmann die Pumpe und die Warmwasser-Zirkulation problemlos abstellen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass keine toten Stichleitungen entstehen. Nach dem Abschalten der Zirkulationspumpe geht jetzt zwar Wasser verloren, weil stehendes kaltes Wasser fortan erst abfließen muss, ehe das Warmwasser aus dem Warmwasserspeicher an der Zapfstelle ankommt. Doch diese geringen Verluste werden durch die entfallenden Zirkulationsverluste mehr als kompensiert. Ein durchschnittlicher deutscher 4-Personen-Haushalt kann so pro Jahr ca. 150 Euro sparen.

Kochen Sie effizient, um Energie zu sparen

Energiespartipp Juni 2019

Töpfe sollten beim Kochen möglichst immer mit einem Deckel abgedeckt werden. Das reduziert den Stromverbrauch erheblich, da die Kochdauer deutlich verkürzt wird. Der Deckel hält die Hitze außerdem im Kochtopf, weshalb Sie das Kochfeld schon vor Ende des Kochvorgangs abschalten können. In der Regel kann die Herdplatte schon einige Minuten vor Ende der Gardauer abgeschaltet werden. Die Nachwärme kann so optimal ausgenutzt werden, was ebenfalls viel Energie spart.
Nach Möglichkeit sollte immer der kleinste Topf verwendet werden. Aber auch die Größe der Herdplatte ist wichtig: Sie sollte zum Topf passen. Wird eine Herdplatte gewählt, die größer ist als der Topf, wird unnötige Energie vergeudet. Ein Schnellkochtopf verbraucht rund 30 Prozent weniger Energie, als ein normaler Kochtopf. Empfohlen wird ein solcher üblicherweise ab einer Garzeit von rund 20 Minuten.


Temperatur und Aufstellort des Kühlschranks

Energiespartipp Mai 2019

In kühler Umgebung arbeiten Kühl- und Gefriergeräte Strom sparender. Stellen Sie die Geräte nicht direkt neben einem Heizkörper oder Herd auf, auch sollte eine direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Sinkt die Raumtemperatur um ein Grad, spart das ungefähr drei Prozent Strom bei Gefrier- und sogar sechs Prozent bei Kühlgeräten. Schließt die Tür des Kühlschranks nicht richtig, wird unnötig Energie verschwendet. Zur Not müssen die Dichtungen ausgetauscht werden.
Stellen Sie die Temperatur des Kühlschranks auf +7°C und die des Gefrierschranks auf -18°C, das ist völlig ausreichend und spart Energie. Schon zwei Grad weniger verbrauchen etwa zehn Prozent mehr Strom!

Elektrogeräte - Standby abschalten

Energiespartipp April 2019

Ob Freibad oder Fahrrad-Tour: Schalten Sie alle Geräte aus, wenn Sie den ganzen Tag unterwegs sind und achten Sie darauf, dass die Geräte nicht im Standby-Modus weiter Strom verbrauchen. Mit abschaltbaren Steckdosenleisten drehen Sie allen Geräten zuverlässig den Strom ab und sparen somit bequem Energie. Der Energieverbrauch durch den Standby-Modus, der sich über ein Jahr hinweg ergibt, wird oft unterschätzt. Abgesehen davon wird häufig vergessen, dass Elektrogeräte Abwärme produzieren und somit wie kleine Heizkörper wirken. Gerade im Sommer ist dieser Effekt nicht gewünscht.


Überlegte Anschaffungen tätigen

Energiespartipp März 2019

Achten Sie beim Neukauf von Elektrogeräten immer auf den im Handbuch angegebenen Stromverbrauch (nicht gleichzusetzen mit der Effizienzklasse!). Auch wenn sich die meisten Fernseher, Computer und Musikanlagen mittlerweile auf höchstem technischen Stand befinden und keine riesigen Unterschiede mehr aufweisen, können die Werte doch spürbar variieren. Werden Sie sich zudem klar darüber, für welchen Zweck Sie das Gerät anschaffen und welche Voraussetzungen es erfüllen sollte. Denn auch mit der Größe eines Fernsehers oder der Art des Computers (Laptops sind z.B. energiesparender als PCs) können Sie Ihre späteren Ausgaben positiv beeinflussen.


Gefüllte Kühlschränke sind effizienter

Energiespartipp Februar 2019

Viele Lebensmittel benötigen auch viel Energie zum Kühlen? Das ist ein Trugschluss. Denn sobald Sie die Türe öffnen, gelangt warme Luft in den Kühlschrank, die anschließend wieder gekühlt werden muss. Je öfter und je länger Sie das Gerät öffnen, desto mehr Luftaustausch findet statt, und desto mehr Energie wird verbraucht. Lebensmittel und Getränke hingegen speichern die Kälte und wirken damit ähnlich wie ein Kühlakku. Daraus folgt: Ein voller Kühlschrank verbraucht weniger Energie als ein leerer Kühlschrank, wenn Sie den Kühlschrank gebrauchen und öffnen. Verdecken Sie jedoch keinesfalls die Kühlgeräte-Innenwand, hinter der sich das Kühlaggregat befindet!


Überprüfen Sie die Abdichtungen Ihrer Türen und Fenster


Energiespartipp Januar 2019

Für den Wärmeschutz spielt neben einer gedämmten Gebäudehülle auch die Dichtheit des Gebäudes eine Rolle. Durch Undichtigkeiten beispielsweise an Fensterfugen oder Hauseingangstüren gelangt unnötig kalte Luft in das Gebäude.
Mit neuen Dichtungen können Sie auch bei vorhandenen Fenstern oder Hauseingangstüren den Luftaustausch über die Fugen stark verringern. Die Abdichtung von Gebäudefugen, unter anderem auch bei Wand- und Dachanschlüssen oder Durchdringungen für Rohrleitungen, hat zwei positive Nebeneffekte:

  • Sie vermeiden Energieverluste und senken Ihre Energiekosten
  • Störende Zugerscheinungen werden verhindert


Dies alles verbessert die Behaglichkeit in Ihren Räumen.


Lassen Sie einen hydraulischen Abgleich durchführen

Energiespartipp Dezember 2018

Das Heizungssystem ist ein verzweigtes Netz aus unterschiedlichsten Rohren. Heizungswasser sucht sich automatisch den Weg des geringsten Widerstands. Bei nicht abgeglichenen Systemen werden Heizkörper in entfernten Räumen, zum Beispiel im Dachgeschoss, nicht ausreichend versorgt, während nahegelegene Räume, etwa direkt über dem Heizungskeller, mit Wärme überversorgt werden. Stärkere Pumpen oder höhere Vorlauftemperaturen können diese Symptome manchmal lindern, jedoch auf Kosten höherer Energieverbräuche oder störender Strömungsgeräusche. Eine effiziente und komfortable Lösung ist die saubere Einstellung des Systems – der hydraulische Abgleich.
Mit hydraulischem Abgleich wird die Abstimmung und Einstellung aller Teile des Heizsystems aufeinander bezeichnet. Dann kann genau die Wärmemenge die Räume erreichen, die jeweils benötigt wird. Hierdurch kann eine Vielzahl an Energie und somit Kosten eingespart werden. Darüber hinaus unterstützt der Staat die Durchführung des hydraulischen Abgleichs finanziell mit dem Förderprogramm „Heizungsoptimierung“ (www.bafa.de).
Weitere Informationen unter: www.keen-e6.de


Setzen Sie Hocheffizienzpumpen ein!

Energiespartipp November 2018

Viele alte Pumpen sind ungeregelt, das heißt: Sie arbeiten immer mit der gleichen Drehzahl und können sich den unterschiedlichen Betriebszuständen nicht sinnvoll anpassen. Selbst wenn eine geringe Pumpenleistung ausreichend wäre, pumpen sie mit Hochdruck und verschwenden dabei Energie. Meist reicht die niedrigste Stufe bei einer gut eingestellten Heizungsanlage vollkommen aus. Modernere Heizungspumpen verfügen über unterschiedliche Betriebsstufen und regeln sich vollautomatisch. Hocheffizienzpumpen passen sich dem tatsächlichen Bedarf an und sind elektronisch geregelt: Sie verändern dadurch ihre Leistung und verbrauchen so weniger Strom. Da Ihre Heizung nur ganz selten die volle Leistung benötigt, kann so eine Menge an Energie gespart werden. Die Investition rechnet sich somit schon nach wenigen Jahren. Darüber hinaus unterstützt der Staat die Pumpenumstellung finanziell mit dem Förderprogramm „Heizungsoptimierung“ (www.bafa.de).


Vermeiden Sie das Überheizen und Auskühlen von Räumen

Energiespartipp Oktober 2018

Für jedes zusätzliche Grad Raumtemperatur erhöht sich Ihr Energieverbrauch um 6 Prozent. Passen Sie Ihre Raumtemperatur also an die Nutzung der Räume an. Empfohlene Temperaturen sind hierbei 20-22°C für das Wohnzimmer, 23°C für das Bad, 16-18°C für Schlafzimmer, Küche und Flur. In ungenutzten Räumen sollte die Temperatur nicht unter 15 Grad fallen, da ansonsten auch den Nachbarräumen Wärme entzogen wird. Des Weiteren erhöhen kühle Wandflächen unter 15 Grad das Schimmelrisiko. Behalten Sie also die Temperatur Ihrer Räume im Blick und sparen Sie somit erheblich Energie und Kosten ein.


Regelmäßige Heizungswartung

Energiespartipp September 2018

Eine regelmäßig gewartete und optimal eingestellte Heizungsanlage verbraucht weniger Energie und hilft so, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Wie ein Auto sollte eine Heizung deshalb – möglichst vor Beginn der Heizsaison – einer Jahresinspektion durch den Experten unterzogen werden. Bei der Heizungswartung überprüft der Fachhandwerker alle Komponenten der Heizungsanlage und tauscht bei Bedarf auch Verschleißteile aus. Eine regelmäßig durchgeführte Heizungswartung senkt zudem das Ausfallrisiko. In der Summe sorgen die Wartungsschritte für eine gleichmäßige Verbrennung und damit für eine optimale Ausnutzung des Energiegehalts des Brennstoffs. Verbrauchskosten können sich dadurch merklich reduzieren.


Rollos anbringen & richtig Lüften

Energiespartipp August 2018

Ist es Ihnen in Ihren vier Wänden zu heiß? Rollos vor den Fenstern helfen, die Räume angenehm kühl zu halten ohne ein stromfreissendes Klimagerät zu nutzen.

Für komfortable Temperaturen in Ihrem Zuhause sorgt außerdem cleveres Lüften. Statt die Fenster den ganzen Tag offen stehen zu lassen, sollte an heißen Tagen früh am Morgen und am späten Abend für etwa 30 Minuten gelüftet werden. Zu diesen Zeiten ist die Außentemperatur am niedrigsten. Spätestens ab elf Uhr vormittags sollten die Fenster nur für ein kurzes Stoßlüften geöffnet werden und im Idealfall Rollos oder Vorhänge geschlossen werden – so bleibt die Hitze draußen und bei Ihnen Zuhause bleibt es wohltuend kühl.


Wäsche kalt waschen & warm trocknen

Energiespartipp Juli 2018

Ihre Wäsche kann dank moderner Kaltwaschmittel auf heißes Wasser verzichten. Das schont nicht nur Umwelt und Geldbeutel, sondern auch die Farben. Ein weiterer Energiespartipp im Sommer: dem Balkon oder im Garten trocknet Ihre Wäsche besonders im Sommer energiesparend und schnell.

Übrigens: Pro Jahr werden in Deutschland rund sechs Milliarden Kilowattstunden Strom zum Wäschewaschen verbraucht. Eine moderne Waschmaschine benötigt rund 25 Prozent weniger Energie als ein zehn Jahre altes Gerät.

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