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Wissen, wie es geht. Monatliche Energiespartipps.



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Bad Orb ist gemeinsam mit 5 anderen Kommunen Mitglied in einem kommunalen Energieeffizienznetzwerk. Neben Projekten zur Energieeinsparung in kommunalen Liegenschaften, steht auch die Öffentlichkeitsarbeit auf dem Programm des Netzwerks.
Sie erhalten auf dieser Seite monatliche Energiespartipps, welche Anregungen geben sollen, effektiv Energie einzusparen. Viel Spaß beim Lesen und Einsetzen des Wissens.

Weitere Informationen unter http://keen-e6.de/.


Gefüllte Kühlschränke sind effizienter

Energiespartipp Februar 2019

Viele Lebensmittel benötigen auch viel Energie zum Kühlen? Das ist ein Trugschluss. Denn sobald Sie die Türe öffnen, gelangt warme Luft in den Kühlschrank, die anschließend wieder gekühlt werden muss. Je öfter und je länger Sie das Gerät öffnen, desto mehr Luftaustausch findet statt, und desto mehr Energie wird verbraucht. Lebensmittel und Getränke hingegen speichern die Kälte und wirken damit ähnlich wie ein Kühlakku. Daraus folgt: Ein voller Kühlschrank verbraucht weniger Energie als ein leerer Kühlschrank, wenn Sie den Kühlschrank gebrauchen und öffnen. Verdecken Sie jedoch keinesfalls die Kühlgeräte-Innenwand, hinter der sich das Kühlaggregat befindet!


Überprüfen Sie die Abdichtungen Ihrer Türen und Fenster


Energiespartipp Januar 2019

Für den Wärmeschutz spielt neben einer gedämmten Gebäudehülle auch die Dichtheit des Gebäudes eine Rolle. Durch Undichtigkeiten beispielsweise an Fensterfugen oder Hauseingangstüren gelangt unnötig kalte Luft in das Gebäude.
Mit neuen Dichtungen können Sie auch bei vorhandenen Fenstern oder Hauseingangstüren den Luftaustausch über die Fugen stark verringern. Die Abdichtung von Gebäudefugen, unter anderem auch bei Wand- und Dachanschlüssen oder Durchdringungen für Rohrleitungen, hat zwei positive Nebeneffekte:

  • Sie vermeiden Energieverluste und senken Ihre Energiekosten
  • Störende Zugerscheinungen werden verhindert


Dies alles verbessert die Behaglichkeit in Ihren Räumen.


Lassen Sie einen hydraulischen Abgleich durchführen

Energiespartipp Dezember 2018

Das Heizungssystem ist ein verzweigtes Netz aus unterschiedlichsten Rohren. Heizungswasser sucht sich automatisch den Weg des geringsten Widerstands. Bei nicht abgeglichenen Systemen werden Heizkörper in entfernten Räumen, zum Beispiel im Dachgeschoss, nicht ausreichend versorgt, während nahegelegene Räume, etwa direkt über dem Heizungskeller, mit Wärme überversorgt werden. Stärkere Pumpen oder höhere Vorlauftemperaturen können diese Symptome manchmal lindern, jedoch auf Kosten höherer Energieverbräuche oder störender Strömungsgeräusche. Eine effiziente und komfortable Lösung ist die saubere Einstellung des Systems – der hydraulische Abgleich.
Mit hydraulischem Abgleich wird die Abstimmung und Einstellung aller Teile des Heizsystems aufeinander bezeichnet. Dann kann genau die Wärmemenge die Räume erreichen, die jeweils benötigt wird. Hierdurch kann eine Vielzahl an Energie und somit Kosten eingespart werden. Darüber hinaus unterstützt der Staat die Durchführung des hydraulischen Abgleichs finanziell mit dem Förderprogramm „Heizungsoptimierung“ (www.bafa.de).
Weitere Informationen unter: www.keen-e6.de


Setzen Sie Hocheffizienzpumpen ein!

Energiespartipp November 2018

Viele alte Pumpen sind ungeregelt, das heißt: Sie arbeiten immer mit der gleichen Drehzahl und können sich den unterschiedlichen Betriebszuständen nicht sinnvoll anpassen. Selbst wenn eine geringe Pumpenleistung ausreichend wäre, pumpen sie mit Hochdruck und verschwenden dabei Energie. Meist reicht die niedrigste Stufe bei einer gut eingestellten Heizungsanlage vollkommen aus. Modernere Heizungspumpen verfügen über unterschiedliche Betriebsstufen und regeln sich vollautomatisch. Hocheffizienzpumpen passen sich dem tatsächlichen Bedarf an und sind elektronisch geregelt: Sie verändern dadurch ihre Leistung und verbrauchen so weniger Strom. Da Ihre Heizung nur ganz selten die volle Leistung benötigt, kann so eine Menge an Energie gespart werden. Die Investition rechnet sich somit schon nach wenigen Jahren. Darüber hinaus unterstützt der Staat die Pumpenumstellung finanziell mit dem Förderprogramm „Heizungsoptimierung“ (www.bafa.de).


Vermeiden Sie das Überheizen und Auskühlen von Räumen

Energiespartipp Oktober 2018

Für jedes zusätzliche Grad Raumtemperatur erhöht sich Ihr Energieverbrauch um 6 Prozent. Passen Sie Ihre Raumtemperatur also an die Nutzung der Räume an. Empfohlene Temperaturen sind hierbei 20-22°C für das Wohnzimmer, 23°C für das Bad, 16-18°C für Schlafzimmer, Küche und Flur. In ungenutzten Räumen sollte die Temperatur nicht unter 15 Grad fallen, da ansonsten auch den Nachbarräumen Wärme entzogen wird. Des Weiteren erhöhen kühle Wandflächen unter 15 Grad das Schimmelrisiko. Behalten Sie also die Temperatur Ihrer Räume im Blick und sparen Sie somit erheblich Energie und Kosten ein.


Regelmäßige Heizungswartung

Energiespartipp September 2018

Eine regelmäßig gewartete und optimal eingestellte Heizungsanlage verbraucht weniger Energie und hilft so, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Wie ein Auto sollte eine Heizung deshalb – möglichst vor Beginn der Heizsaison – einer Jahresinspektion durch den Experten unterzogen werden. Bei der Heizungswartung überprüft der Fachhandwerker alle Komponenten der Heizungsanlage und tauscht bei Bedarf auch Verschleißteile aus. Eine regelmäßig durchgeführte Heizungswartung senkt zudem das Ausfallrisiko. In der Summe sorgen die Wartungsschritte für eine gleichmäßige Verbrennung und damit für eine optimale Ausnutzung des Energiegehalts des Brennstoffs. Verbrauchskosten können sich dadurch merklich reduzieren.


Rollos anbringen & richtig Lüften

Energiespartipp August 2018

Ist es Ihnen in Ihren vier Wänden zu heiß? Rollos vor den Fenstern helfen, die Räume angenehm kühl zu halten ohne ein stromfreissendes Klimagerät zu nutzen.

Für komfortable Temperaturen in Ihrem Zuhause sorgt außerdem cleveres Lüften. Statt die Fenster den ganzen Tag offen stehen zu lassen, sollte an heißen Tagen früh am Morgen und am späten Abend für etwa 30 Minuten gelüftet werden. Zu diesen Zeiten ist die Außentemperatur am niedrigsten. Spätestens ab elf Uhr vormittags sollten die Fenster nur für ein kurzes Stoßlüften geöffnet werden und im Idealfall Rollos oder Vorhänge geschlossen werden – so bleibt die Hitze draußen und bei Ihnen Zuhause bleibt es wohltuend kühl.


Wäsche kalt waschen & warm trocknen

Energiespartipp Juli 2018

Ihre Wäsche kann dank moderner Kaltwaschmittel auf heißes Wasser verzichten. Das schont nicht nur Umwelt und Geldbeutel, sondern auch die Farben. Ein weiterer Energiespartipp im Sommer: dem Balkon oder im Garten trocknet Ihre Wäsche besonders im Sommer energiesparend und schnell.

Übrigens: Pro Jahr werden in Deutschland rund sechs Milliarden Kilowattstunden Strom zum Wäschewaschen verbraucht. Eine moderne Waschmaschine benötigt rund 25 Prozent weniger Energie als ein zehn Jahre altes Gerät.

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