Pädagogischer Ansatz

                                                          „Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln.

                                                           Wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel!“

                                                                                                                                                                         (aus China)                     

 

Der Kindergarten ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie.

Wir sehen das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung und bemühen uns um eine individuelle Förderung.

Für die meisten Kinder ist der Kindergarten ein Ort, an dem sie die ersten Schritte selbstständig auf neue Menschen und auf eine neue Umgebung machen.

Ein neuer wichtiger Lebensabschnitt beginnt – nicht nur für das Kind, sondern auch für seine Eltern.

Durch einen herzlichen und vertrauensvollen Umgang möchten wir diesen Übertritt für alle Beteiligten angenehm gestalten.

 

Die ersten Lebensjahre sind entscheidend für den weiteren Verlauf der Entwicklung.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kompetenzen der Kinder zu stärken, so dass sie zu verantwortlichen, selbstständigen, rücksichtsvollen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen können.

Eine unserer ersten Aufgaben ist es, den Kindern bei uns einen Ort zu bieten und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich gut aufgehoben und wohl fühlen.

 

Wir schätzen die Kinder in ihrer Person und nehmen sie mit all ihren Fragen, Gefühlen, Eigenarten oder Ängsten wahr und ernst.

Wir begleiten, beobachten, unterstützen und motivieren sie mit Aufmerksamkeit und wollen ihre „Stärken stärken“ und ihre „Schwächen schwächen“.

 

 

Parallel zur persönlichen Entwicklung des Kindes ist uns die Sozialerziehung ein ganz wichtiger Aspekt.

Das tägliche Beisammensein, das Miteinander und die Kommunikation fördert die Rücksichtnahme, die Toleranz und Hilfsbereitschaft untereinander.

 

Ein grob strukturierter Tagesablauf, der Wochenrhythmus und der Jahreskreis dienen als Rahmen unserer pädagogischen Arbeitsweise, die den Kindern Orientierung gibt.

Unsere Erziehungsarbeit richtet sich nach dem Situationsorientierten Ansatz.

Das bedeutet für uns:

   -   Wir Erzieherinnen nehmen die individuellen Interessen, Bedürfnisse und     

        Entwicklungsverläufe der Kinder wahr

   -   Wir finden im gegenseitigen Dialog mit Kindern und Eltern heraus, was sie

        gerade bewegt

Daraus ergibt sich unser pädagogisches Handeln.

In Form von Einzelbeschäftigung, Kleingruppenarbeit,  Spielangeboten,  Veränderung der Materialauswahl greifen wir die Themen der Kinder auf.

Wir beobachten die Kinder und eröffnen ihnen Zugänge zu neuem Wissen und Erfahrungen.

 

Auch außerhalb der Einrichtung entdecken wir gemeinsam mit den Kindern neue Lernorte und geben ihnen die Möglichkeit, ihre Erfahrungswelt zu erweitern.

 

Freispiel, angeleitetes Spiel und Beschäftigungen, Singen, Turnen, Literaturkontakte, Bewegen, unterschiedliche Projekte und Feste, Experimentieren, Toben, Streiten, interessante Gespräche, gemeinsames Kochen und Essen, spannende Ausflüge, Basteln und vieles mehr - all das kann zu unserem Tagesablauf gehören.

Wir arbeiten in unserer Kita nach dem sogenannten „Geschlossenen Konzept“.

Das bedeutet, dass jedes Kind in einer „Stammgruppe“ betreut wird. Dies bietet den Vorteil, dass es mindestens eine feste Bezugsperson hat, die das Kind kennt und es durch den Kindergartenalltag begleitet.

 

Kein Tag ist wie der Andere und trotzdem ähnelt er in der Struktur.

 

Angelehnt ist unsere Arbeit in der Kita auch an den hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Dieser Plan steht für eine Pädagogik, die das Kind in den Mittelpunkt stellt.

Mit dem Bildungs-und Erziehungsplan soll eine Grundlage zur Verfügung gestellt werden, um jedes Kind in seinen individuellen Lernvoraussetzungen, seiner Persönlichkeit und seinem Entwicklungsstand anzunehmen, angemessen zu begleiten und zu unterstützen.