Versorgung / Ernährung/Hygiene
Gemeinsame Mahlzeiten
Mahlzeiten strukturieren unseren Tagesablauf in der Kita.
Dabei geht es uns nicht nur darum, die gemeinsamen Mahlzeiten nicht nur als Nahrungsaufnahme zu betrachten,
sondern vielmehr als ein Gemeinschaftserlebnis.
In allen Gruppen findet ein gemeinsames Frühstück statt.
Hierzu bringen die Kinder von zu Hause ihr Frühstück mit. Wir legen dabei Wert auf ein abwechslungsreiches, gesundes und möglichst zuckerfreies Essen.
In regelmäßigen Abständen gestalten wir innerhalb der Gruppen ein von uns organisiertes Frühstück, das unter verschieden Aspekten stehen kann und somit das Erleben mit allen Sinnen von vielleicht neuen Nahrungsmittel für die Kinder ermöglicht.
Unser Mittagessen findet um 12:00 Uhr in unserem Essensraum und einem Gruppenraum statt. Wir beziehen es durch einen ortsnahen Caterer.
Aus einer großen Auswahl von verschiedenen Angeboten wird ein Speiseplan für die Woche zusammengestellt, der auch für die Kinder die Möglichkeit der Mitbestimmung bietet.
Der Speiseplan hängt öffentlich aus und kann so von den Eltern jederzeit eingesehen werden.
Als Getränke stehen unseren Kindern jederzeit ungesüßter Tee und Wasser zur Verfügung. (Zum Frühstück ggf. auch Milch.)
Die Kinder können sich an den Getränken nach ihren individuellen Bedürfnissen allein bedienen oder diese mit Unterstützung zu sich nehmen.
Ruhephase
In unserem Schlafraum haben Kinder die Möglichkeit ihrem Ruhe- und Schlafbedürfnis nachzugehen.
Kinder brauchen nach einer Zeit der Bewegung und des Spielens Ruhepausen, um neue Kräfte zu sammeln, um die erlebten Eindrücke besser verarbeiten zu können, sowie um ihr Erlerntes zu festigen.
Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass sie schlafen dürfen und nicht müssen.
Die Einschlafsituation wird begleitet durch eine pädagogische Fachkraft. Dieses vermittelt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit.
Ebenso erleichtert dem Kind ein Kuscheltier, Tuch, Schnuller oder ein anderes „Übergangsobjekt“ das Einschlafen.
Je nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes kann eine Mittagsruhe unterschiedlich lang ausfallen, überschreitet jedoch nur in sehr seltenen Ausnahmefällen die zwei Stunden Grenze.
Auch der Zeitpunkt, wann ein Kind generell mittags nicht mehr schlafen sollte, richtet sich bei uns in der Kita nicht nach Lebensalter, sondern einzig und allein danach, dass ein Kind sagt, dass es nicht mehr schlafen will.
Sauberkeitserziehung
Die Sauberkeitserziehung ist der Bereich der stellvertretend für die Autonomientwicklung des Kindes steht.
Den richtigen Zeitpunkt für Topf und Toilette bestimmt jedes Kind selbst.
Nötig dafür ist ein Entwicklungsprozess, der bei jedem Kind genetisch festgelegt ist, und daher weder im Ablauf noch in der Geschwindigkeit durch Training beeinflussbar ist.
Wir halten es für die unterstützende Sauberkeitserziehung wichtig, dass Eltern und Erzieherinnen zusammenarbeiten, damit das Kind keine Überforderung erfährt.
In der Eingewöhnungsphase gestalten wir das Wickeln wie folgt:
- Die Beziehungsperson wickelt das Kind und die Erzieherin begleitet diese intime Situation.
- Die Erzieherin wickelt das Kind und die Beziehungsperson begleitet die Situation.
- Die Erzieherin wickelt das Kind ohne Bindungsperson.
Kleinstkinder, die sich an ihrer Reinigung beim Wickeln beteiligen oder evtl. das Toilettenpapier selbst abreißen wollen, zeigen erste Signale, sich für ihr Sauberwerden zu interessieren.
Das Trocken- bzw. Sauberwerden geht mit einem Selbstbewusstseinsschub einher, der auch Einfluss auf
Selbständigkeitstendenzen in anderen Entwicklungsbereichen hat.
Zähneputzen
Die Zahngesundheit ist als übergreifendes Thema zwischen Ernährung und Hygiene für uns sehr wichtig.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreises Jugendzahnpflege und unserem Patenschaftszahnarzt werden Projekte wie z. B. der „ zuckerfreie Vormittag“ oder ein zahngesundes Frühstück erlebt und in die Praxis umgesetzt.
Auch ein informativer Besuch der Vorschulkinder in der Zahnarztpraxis steht jährlich auf dem Programm.
Bei uns in der Kita sehen wir das Zähneputzen als eine elternergänzende Tätigkeit an, die wir durch die oben angeführten Beispiele und gezielte Projekte für alle Kinder gerne bereichern und festigen.