Wildtiere auf dem Friedhof -
Hinweise für Nutzungsberechtigte von Grabstätten

In der vergangenen Woche wurde vermehrt festgestellt, dass Grabstätten aufgewühlt und Bepflanzungen beschädigt oder abgefressen werden. Es wird vermutet, dass sich Wildtiere wie Waschbären, Hasen und möglicherweise auch Rehe auf dem Friedhof auf Nahrungssuche befinden. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit finden die Tiere in Wald und Flur derzeit offenbar weniger Futter.

Da der Friedhof ein befriedeter Bezirk ist, darf dort nicht gejagt werden. Die Möglichkeiten der Friedhofsverwaltung, gegen die Tiere vorzugehen, sind daher sehr begrenzt.

Als Sofortmaßnahme wurden an den Friedhofszäunen Tücher mit einem Wildabwehrmittel angebracht. Bitte entfernen Sie diese nicht und lassen Sie sie unbedingt hängen, damit die Wirkung erhalten bleibt. Des Weiteren bitten wir Sie die Tore geschlossen zu halten.

Zusätzlich können Sie Ihre Grabstätte mit einfachen Maßnahmen schützen (laut Internet):

  • Träufeln Sie stark riechende Öle, z. B. Minz- oder Eukalyptusöl, auf ein Tuch und legen Sie dieses in die Grabstätte.
  • Auch Essig oder spezielle Wildabwehr-Duftstoffe können Tiere fernhalten.
  • Erneuern Sie die Duftstoffe regelmäßig, da sich die Gerüche im Freien schnell verflüchtigen.
  • Verzichten Sie möglichst auf Grabkerzen mit tierischen Fetten sowie auf offene Blumengestecke, die Tiere anlocken könnten.
  • Frisch eingesetzte Pflanzen können vorübergehend mit engmaschigem Draht geschützt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Wir sind im Kontakt mit der unteren Jagdbehörde des Main-Kinzig-Kreises. Die Friedhofsverwaltung beobachtet die Situation weiterhin und wird über weitere Maßnahmen informieren, sobald sich neue Möglichkeiten ergeben.