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Links, Informationen & Aktuelles

Hier möchten wir Sie über aktuelle Aktivitäten in unserem Stadtwald informieren. Auch finden Sie hier weiterführende Informationen zu Natur und Stadtwald.


Stadtwald wird noch bienenfreundlicher - Stadt beteiligt sich am #Beebetter-Award 2022

Als neuestes Projekt für mehr Naturschutz und zur Förderung der biologischen Vielfalt, um dem weiteren Aussterben von bedrohten Wildbienen und Insekten wirksam entgegenzusteuern, wurden in diesem Frühjahr rund 1000 Pflanzen in den Bereichen Haselberg, Haseltal, Oberer Bienengarten und Friesenheiligen gesetzt. Darunter Wildobst und bienenfreundliche Arten wie Faulbaum, Heckenkirsche, gelber Hartriegel, Weißdorn, Kreuzdorn, Elsbeere, Wildkirsche und Wildapfel. Die Pflanzen aus ökologischer Aufzucht von der Forstbaumschule Darmstadt sollen dabei helfen, den Orber Stadtwald klimastabiler und noch insektenfreundlicher zu machen. Dabei versteht es sich von selbst, dass als Schutz der jungen Pflanzen vor Wildverbiss nicht Schutzhüllen aus Kunststoff sondern Wuchsgestelle aus Holz zum Einsatz kommen.

Einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung folgend wurde nun die Pflanzaktion bei dem #Beebetter-Award-Wettbewerb, einer bundesweiten Initiative für den Bienenschutz, angemeldet. Sollte sich die Jury für das Bad Orber Projekt entscheiden, winkt ein Preisgeld, mit dem, so hoffen die Initiatoren, im nächsten Jahr die Aktion engagiert fortgesetzt und der Lebensraum Wald nochmals verbessert werden kann.  Denn was in einem Gebäude in wenigen Monaten und Jahren möglich ist, braucht im Wald die Zeit von Generationen. Schon vor einigen Jahrzehnten haben die Forstleute im Bad Orber Stadtwald damit begonnen, den Nadelwald in einen stabileren Mischwald umzubauen, ein weitsichtiger und notwendiger Prozess des Umdenkens bei der Waldbewirtschaftung. Auch bereits seit mehreren Jahren werden die Wegeränder im Wald nicht mehr gemulcht und so auch der Brombeerwuchs gefördert mit dem Ziel, wichtigen Lebensraum für die Artenvielfalt zu gewinnen. Die meist monokulturartigen Fichtenbestände wurden mit Buche und anderen Laubbaumarten durchsetzt, Totholz und Reisig werden längst nicht mehr verbrannt, sondern im Bestand liegengelassen, damit es dem Ökosystem Wald als Lebensraum und Nährstoffspeicher zur Verfügung steht.

Bürgermeister Tobias Weisbecker begrüßt das Umweltprojekt im Bad Orber Stadtwald und die Teilnahme am Wettbewerb der bundesweiten Bienenschutzkampagne ausdrücklich: „Eine Vielfalt von Aktionen und Projekten zur Schaffung und zum Erhalt von wertvollen, natürlichen Lebensräumen vereint bereits die Menschen in der Kurstadt. Unser Wald wird durch dieses spannende Projekt und die vielen nachhaltigen Maßnahmen im Vorfeld der Teilnahme an dem #Beebetter-Award-Wettbewerb ein stückweit mehr zu einem bienenfreundlichen Naturraum“.

Foto: Pflanzaktionen im Bad Orber Stadtwald, ausgeführt in den Bereichen Haselberg, Haseltal, Oberer Bienengarten

beebetter Award 2022 Anpflanzung im Stadtwald
beebetter Award 2022 Anpflanzung im Stadtwald
beebetter Award Teilnahmezertifikat 2022
Teilnahmezertifikat beim beebetter-Award 2022
30.06.2022 

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ORTE IN UNSEREM WALD
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Fleischmannhütte

Fleischmannhütte
Fleischmannhütte

Mitten im Bad Orber Stadtwald gelegen... Hier gibt es weitere Informationen zur Fleischmannhütte.



Feuchtgebiet Eschenkar

Eschenkar_neuer Bohlenweg
Bild vom neuen Bohlenweg im Eschenkar

Im Navigationspunkt “Feuchtgebiet Eschenkar“ finden Sie weitere Informationen zum Moorstandort.

WALDverWORTUNG

Waldverwortung
Waldverwortung

Ein Kunstwerk mitten im schönen Stadtwald: Zwischen Bad Orb und Biebergemünd Kassel am Spessartbogen gelegen. Temporäre Baumbemalung mit Kalkfarbe.

Koordinaten: 50°11'58.8"N  9°19'51.2"E

Nähere Informationen auf der Internetseite des Künstlers Faxe M. Müller.

Gedenkstein am Hartmannsheiligen

Hartmannsheiligen Gedenkstein
Hartmannsheiligen Gedenkstein im Wald

Auf dem Steinbildstock ist der Name Thomas Hartmann und die Jahrezahl 1733 oder 1737 zu lesen. Wahrscheinlich wurde in diesem Jahr dieser Bildstock erneuert und es ist anzunehmen, dass vorher ein Holzbildstock der erneuerungsbedürftig war, stand. 

Denn schon im Jahr 1514 wird nach Büttel der Name Hartmannskreuz als Markungsgrenze in einem Streit zwischen den Gerichten Orb und Wirtheim als Grenzpunkt genannt. Es ist also anzunehmen, dass es sich um eine Gedenkstätte bereits schon vor dem 30-jährigen Krieg handelt und sie bestimmt auf ein hohes Alter zurückblicken kann.

Nach dem Krieg hat ein Wünschelrutengänger in der Umgebung von Hartmannhallchen ein Gräberfeld vermutet. Herr Bürgermeister Drisch und Herr Johann Hessberger veranlassten Grabungen, aber die Vermutungen haben sich nicht bestätigt.


Jägerskreuz

Gedenkstein Jägerskreuz
Gedenkstein Jägerskreuz im Wald

Früher dehnte sich an dieser Stelle ein mächtiger Eichenwald aus, bekannt als "Orber Reisig". In dem wildreichen Forst trieben Wilderer ihr Unwesen.

Im Jahr 1727, am 07. August ist Heinrich Stock aus Villbach von einem Wildschützen totgeschossen worden. Deswegen haben seine Eltern dieses Kreuz zu Ehren Jesus und Trost seiner armen Seele errichten lassen.

Auf dem zweiten Foto ist das Naturdenkmal am Jägerskreuz zu sehen.

Naturdenkmal Eiche am Jägerskreuz
Naturdenkmal Jägerskreuz an einem Baum



Bieberer Hütte

Bieberer Hütte
Foto der Bieberer Hütte im Wald zur Winterzeit

Idyllisch mitten im Wald gelegen, bietet die Bieberer Hütte einen Ort zum Verweilen. Erreichbar vom Parkplatz Friesenheiligen aus.


AKTUELLES AUS DEM STADTWALD
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Betretungsrecht im Stadtwald

Radfahrer dürfen Wege nicht verlassen.

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass das Betreten des Waldes für jedermann zum Zwecke der Erholung gestattet ist. Einschränkungen gibt es jedoch für das Fahren mit Fahrzeugen und für das Reiten. Dieses grundsätzliche Recht ist jedoch auch mit Pflichten verbunden, die jeder Waldbesucher –ganz gleich ob mit oder ohne fahrbaren Untersatz- beachten sollte. Anders als beim Betreten ist das Fahren mit Fahrzeugen im Wald -und dazu zählen auch Fahrräder- nur auf befestigten Straßen und Wegen gestattet. Das bedeutet, dass sich gerade auch Mountainbiker und Downhill-Fahrer an diese Bestimmung halten müssen und die Wege nicht verlassen dürfen. Schon gar nicht erlaubt ist es, abseits der Wege Hindernisse aufzubauen oder ganze Parcours anzulegen die dann als Übungsstrecke für waghalsige Abfahrten genutzt werden. Dass dies verboten ist, hat seinen guten Grund. Nicht nur versicherungsrechtlich können sich große Probleme ergeben; das Querfeldeinfahren durch den Wald stört die Wildtiere und schädigt die Bodenvegetation erheblich. Jede Störung wirkt sich nachteilig auf das Waldökosystem aus. Die Wildtiere leiden erheblich unter Stress, wenn sie in ihren natürlichen Einstandsgebieten in ihrer Ruhe gestört werden. Eine weitere Zunahme der Schäl- und Verbissschäden kann die Folge sein. Durch die meist grobstolligen Reifen wird die dünne Humusauflage stark beschädigt und mit ihr auch junge Pflanzen, die besonders wichtig für die natürliche Verjüngung des Waldes sind. Nicht umsonst hat daher der Gesetzgeber per Verordnung strenge Regelungen erlassen und das Befahren des Waldes nur auf Wegen erlaubt. Bei Zuwiderhandlungen droht Ärger, der sich vermeiden lässt, wenn jeder, der mit seinem Fahrrad im Wald unterwegs ist, sich so vernünftig verhält, wie es der Gesetzgeber vorsieht. Die reizvolle Landschaft lässt sich ohnehin am Besten vom Weg aus genießen.


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

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Schädlinge des Waldes

Schädlinge_Borkenkäfer
Schädlinge_Borkenkäfer

Hier zu sehen: Ein Borkenkäfer - der Buchdrucker.

Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite der Stiftung Unternehmen Wald.



Natur- und Vogelschutzgruppe Bad Orb e.V.

Stöbern Sie doch auch einmal auf der Internetseite der Natur- und Vogelschutzgruppe Bad Orb e.V. und informieren Sie sich über Aktivitäten, unsere heimische Natur und Projekte des Vereins. Der Verein freut sich über engagierte Neumitglieder.

NABU Main-Kinzig-Kreis

Der Naturschutzbund Main-Kinzig-Kreis informiert auf seiner Internetseite über aktuelle Projekte, über Arbeitskreise, Ortsgruppen, die Naturjugend und Termine.

HessenForst

Der Landesbetrieb HessenForst kümmert sich um die Bewirtschaftung der Waldflächen des Landes, den forsttechnischen Betrieb und Leitung für Körperschafts-, Gemeinschafts- und Privatwald und die Untersuchung und Beratung zu waldökologischen Themen und die Erstellung fortfachlicher Gutachten.

Wald.de

Auf der Internetseite der Stiftung Unternehmen Wald finden Sie Informationen über das Ökosystem Wald und die forstwirtschaftliche Bewirtschaftung. Viel Spaß beim Stöbern.

Waldwissen.net

Ein Informationsportal zu Wald, Mensch und Fortstwirtschaft.

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